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BIT 01-2016

1990 1992 1994 1990 – Die erste CeBIT nach dem Fall der Mauer. Rund 25000 Besucher reisten aus der noch bestehenden DDR zur CeBIT. Hannover lag plötzlich nicht mehr im „Zonenrandgebiet“, sondern ist quasi über Nacht als zentraler Messeplatz in die Mitte eines „offenen“ Europa gerückt. Die DDR-Marken Soemtron (elektronische Fakturiermaschinen und Tischrechner), Ascota (Buchungsautomaten), Optima und Erika (Schreibmaschinen) waren bereits über eine DDRFirma damalige Robotron-Generaldirektor Friedrich Wokurka Auskunft Kombinats, das zum damaligen Zeitpunkt für viele westliche Unternehmen als Kooperationspartner interessant war. 1992 – Mikrofilmscanner als Brücke zur digitalen Welt. Während man sich bislang entscheiden musste zwischen Mikrofilmarchivierung oder Magnetspeicherung, ist nun die Verbindung von Mikrofilm und elektronischen Medien Realität. Mit dem von Agfa in BIT vorgestellten Mikrofilmscanner findet der Microfilm Anschlusss an das elektronische Dokumenten-Management. 1994 – Network-Computing erobert die Büros. Mit dem Trend zum Client-/Server-Computing durch dezentrale Rechnerstrukturen gewinnt das Network-Computing weiter an Bedeutung. Unternehmensweite Netzwerke unter den Aspekten Integration und Hochleistungsübertragung waren ein herausragendes Gesprächsthema unter den Netzwerkspezialisten Umfrage in der März-Ausgabe 1994 zur Diskussion um Right- und Downsizing bei. Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer Bitkom e.V.: „Die BIT und ich. Beide Jahrgang 1965. Und doch: In der BIT ging es um hohe Technologie, als ich noch mit der Rassel um den Weihnachtsbaum rannte. Zwanzig Jahre später, 1985, dachte man nicht in Leinfelden, sondern in Hannover darüber nach, ob man aus der Halle 1 der Industriemesse vielleicht eine eigenständige Veranstaltung machen sollte. Man plante die CeBOT. Ja, die CeBOT: das Centrum für Büro- und Organisationstechnik. Im Verlag Weinbrenner wusste man schon zwanzig Jahre zuvor, dass es weniger um Organisation, dass es vielmehr um Information ging: BIT, nicht BOT. Gespür für die Schnittmenge zwischen Relevantem und Neuem zeichnete Redaktion und Verlagsleitung seit jeher aus. auf der CeBIT vertreten. Im Interview mit BIT gab der über die Kooperationsstrategie des DDR-Elektronik- auf der CeBIT 1994. BIT trug mit einer vielbeachteten Und so verwundert in keiner Weise, dass die BIT nach wie vor ihren festen Platz in der IT-Branche hat. Das soll so bleiben. Hochachtung vor dem Erreichten, Glückwunsch zu den Erfolgen und die besten Wünsche für alles, was kommt.“


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