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BIT 07-2015

chert, sind vor Elementarschäden wie einem Rohrbruch oder Wohnungsbrand geschützt. Außerdem stehen sie jederzeit und an jedem Ort mit Internetzugang zur Verfügung und können auf verschiedenen Geräten abgerufen werden“, so Biffar. Zudem seien viele Cloud-Dienste besonders gesichert vor Hackerangriffen. (www.bitkom.org) Bitkom-Studie: Digital statt Papier Digitale Dokumente bevorzugt petenzbereichs ECM im Bitkom. „Digitale Dateien lassen sie leicht verwalten und schnell wiederfinden.“ Trotzdem bevorzugen immer noch drei Viertel der Internetnutzer ab 14 Jahren (75 Prozent) wichtige Dokumente in Papierform. 76 Prozent der Befürworter von Papierdokumenten sehen keine Vorteile in digitalen Dokumenten. Etwas mehr als jeder Dritte (36 Prozent) hat Angst, dass bei der Datenübertragung Unbefugte auf die Dateien zugreifen können. „Dokumente, die der Nutzer online spei- Dass die Handyrechnung im E-Mail- Postfach landet und der Kontoauszug im Internet abgerufen wird, ist für viele heute schon alltäglich. Fast jeder vierte Internetnutzer (23 Prozent) zieht für persönliche Dokumente wie etwa Rechnungen die elektronische Form der Papierversion vor. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Im Jahr 2013 waren es erst 15 Prozent. Besonders aufgeschlossen für die Nutzung digitaler Dokumente sind die Jüngeren: Jeder dritte (33 Prozent) 14- bis 29-Jährige erhält wichtige Schreiben lieber elektronisch als per Brief. Selbst bei den 30- bis 49-Jährigens sind es noch 28 Prozent. „Elektronische Rechnungen, Verträge und andere Unterlagen haben in der Regel denselben rechtlichen Stellenwert wie Dokumente auf Papier“, sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kom- 6 | BIT 7–2015 Im Vorfeld der Strategie-Tage IT hat der Kongressveranstalter Business Factors Deutschland GmbH gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Lünendonk 74 CIOs nach deren aktuellen und künftigen Strategien befragt. Demnach sehen knapp 60 Prozent der befragten CIOs ihre IT-Abteilung bereits in einer „eher wertsteigernden Rolle“ und somit nach eigenen Angaben in die „digitale Transformation eingebunden“. Die Modernisierung der IT-Abteilung erfolgte maßgeblich durch Maßnahmen wie „Aufbau von Business-Know-how“, „Outsourcing von nicht-strategischen IT-Prozessen und Konzentration auf Kernthemen“ oder „Modernisierung der IT durch Standardisierung und Konsolidierung der IT-Prozesse“. Für die kommenden Jahre erwarten fast alle befragten IT-Entscheider, dass ihr Bereich an Wertschätzung innerhalb ihres Unternehmens gewinnt. Die Befragung der 74 CIOs zeigt weiterhin, dass in knapp der Hälfte der untersuchten Unternehmen der CIO an den CEO berichtet und nur zu 36 Prozent an den CFO. Die Häufigkeit der direkten Berichtslinie an den CEO unter den Befragten zeigt, dass viele Unternehmen erkannt haben, die Zuständig - keiten über die IT neu zu ordnen. So wurde in letzter Zeit in vielen Unternehmen, beispielsweise im Handel oder in der Logistikbranche, die CIOFunktion aus der Verantwortung des CFO gelöst und entweder eine eigene Top-Management-Funktion geschaffen oder operativen Ressorts, wie Logistik oder Produktion, zugeordnet. Die Ergebnisse der Befragung sind im aktuellen Lünendonk-Whitepaper „IT-Strategien im Wandel“ zusammengefasst. Dieses kann kann kostenfrei unter www.luenendonk-shop.de heruntergeladen werden. (www.luenendonk.de) IT-Strategien im digitalen Wandel Mehr Wertschätzung Die Häufigkeit der direkten Berichtslinie an den CEO zeigt, dass viele Unternehmen erkannt haben, die Zuständigkeiten über die IT neu zu ordnen. BITPANORAMA Besonders aufgeschlossen für die Nutzung digitaler Dokumente ist mit 33 Prozent die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Abb.: Yanik Chauvin, Fotolia.


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