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BIT 06-2015

Bei 51 Prozent der IT- und Telekommunikationsunternehmen verantworten eigene Teams die Kommunikation in Sozialen Netzwerken. Abb.: Tanja Bagusat, Fotolia. CeBIT-Konferenz im November Digitalisierung im Fokus Angelehnt an der diesjährige CeBITMotto d!conomy veranstaltet die Deutsche Messe zusammen mit dem Euroforum eine Konferenz zur digitalen Transformation in der Wirtschaft. Die Veranstaltung am 2. und 3. November in Düsseldorf steht unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel. Leitfaden der Konferenz sind die Erfahrungen und Herausforderungen unterschiedlichen Anwenderbranchen rund um die digitale Transformation. Im Fokus stehen dabei auch die globalen Markttrends Big Data, Cloud Computing, Mobile, Social und Security als wesentliche Treiber der Digitalen Transformation. Über diese Entwicklungen und darüber, wie sie in neue Geschäftsmodelle weiter umgesetzt werden können, diskutieren zahlreiche Wirtschafts- Experten. Das detaillierte Programm der CeBIT-Konferenz d!conomy ist abrufbar unter www.euroforum.de/dconomy 6 | BIT 6–2015 BITPANORAMA Die Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen werden stärker professionalisiert. Erstmals verantworten in mehr als der Hälfte der IT- und Telekommunikationsunternehmen (51 Prozent) eigene Teams die Kommunikation in Sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Instagram, WhatsApp oder Xing. Vor zwei Jahren gab es gerade erst in jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) solche speziellen Teams, im vergangenen Jahr betrug der Anteil 35 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter Marketingverantwortlichen von ITK-Unternehmen. In jedem dritten Unternehmen (36 Prozent) gibt es abteilungsübergreifende Teams, die sich um Social-Media-Kanäle kümmern, in 18 Prozent der Unternehmen übernimmt die Aufgaben jeder, der möchte. „Die wachsende Bedeutung von Social-Media-Kanälen für die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern spiegelt sich in der Professionalisierung der Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen wider“, sagt Bitkom-Marketingexperte Markus Altvater. „Social Media ist inzwischen ein fester Bestandteil des Marketingund Kommunikationsmix‘ der Unternehmen.“ Drei Viertel der Unternehmen (77 Prozent) wollen mit Social Media ihre Bekanntheit steigern, zwei Drittel (68 Prozent) möchten sich in der Öffentlichkeit als Experte für ihr Thema positionieren. Etwas mehr als jedes zweite Unternehmen nennt als Ziel, Bewerber (56 Prozent) oder Kunden (55 Prozent) zu gewinnen. Jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) will Kontakt zu Journalisten oder anderen wichtigen Interessensgruppen aufbauen, nur jedes fünfte (20 Prozent) plant, den Kundenservice über Social Media zu verbessern. Gerade einmal zwei Prozent der Unternehmen geben an, keine spezifischen Ziele mit den Social-Media-Aktivitäten zu verfolgen. „Angesichts der immer vielfältigeren Social-Media-Plattformen, die von unterschiedlichen Zielgruppen genutzt werden, ist es wichtig, klare Ziele zu definieren. Nur so lassen sich die richtigen Maßnahmen für die richtigen Kanäle planen und die Erfolge bewerten“, erklärt Altvater. Die große Bedeutung von Social Media für die Unternehmenskommunikation und das Marketing zeigt sich auch im wachsenden Mittel - bedarf. Jedes zweite Unternehmen gibt an, der steigende Ressourcenbedarf für Social Media sei die aktuell größte Herausforderung in diesem Bereich. Das zweitgrößte Problem ist der Datenschutz (38 Prozent), gefolgt vom Umgang mit Big-Data-Anwendungen (32 Prozent). (www.bitkom.org) Bitkom: Social-Media-Teams in Unternehmen Wachsende Bedeutung Im Vorfeld der d!conomy-Konferenz zeichneten die Veranstalter ein Stimmungsbild zur Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.


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