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BIT 06-2015

Output-Zentrale und Document-Factory Profiforms revolutioniert das Dokumenten- und Output Management Von der Last zum Produktivitätsfaktor Seit etwa 1977 unterstützte IBM mit seiner Software Firmen dabei, ihre Dokumente zu produzieren. Fast 20 Jahre später betritt Profiforms die Welt des Outputs. Als Newcomer hatte die Firma jedoch nicht nur Nachteile. Positiv an dem späten Einstieg war für Schröder beispielsweise, dass sie bei der Entwicklung ihrer Lösung auf zukunftsoffenere Softwareformate und Architekturen setzen konnten. Zudem wussten sie sehr genau, wo die Schwachstellen der vorhandenen Software lagen bzw. welche Anforderungen die Unternehmen mit diesen nicht oder nicht zufriedenstellend lösen konnten. „Dieses Wissen half und hilft uns, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen“, betont Schröder. Heute agiert das Unternehmen von seinem Stammsitz aus in Leonberg bei Stuttgart sowie in Berlin. Drehscheibe für Dokumente Auf die Idee, eine Output-Management Software zu entwickeln, kamen Schröder und Co. durch ihren Job Anfang der 1990er Jahre. Für die von ihrem Arbeitgeber verkauften Drucker programmierten sie im Auftrag der Kunden Lösungen bzw. Software - an passungen, um beispielsweise die Dokumente postalisch aufbereiten oder grafisch gestalten zu können. Das Problem an diesen Projektarbeiten war für den eingefleischten Diplom- Sie wollten das Output-Management neu erfinden, die Gründer der Firma Profiforms. Zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Viel Zeit, die das Unternehmen für sich nutzte und tatsächlich dem Dokumenten-Management einen neuen Drive verpasste. Wie, das haben wir Holger Schröder gefragt. Er ist einer der drei Geschäftsführer, und hat als Informatiker von Beginn an die technologische und betriebswirtschaftliche Marschrichtung des heutigen Marktführers bestimmt. 44 | BIT 6–2015 Titelstory Rob Melnychuk/Getty Images


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