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BIT 06-2015

Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Tel.: +49 30/27576-0, E-Mail: bitkom@bitkom.org, Internet: www.bitkom.org Der Bitkom informiert Auf der Festplatte gesichert statt in den staubigen Aktenschrank einsortiert: Elektronische Rechnungen werden einfach erstellt, unkompliziert verschickt und schnell verbucht. Zudem erübrigen sich hohe Papierstapel, denn man kann sich digital darum kümmern. Viele Unternehmen setzen jetzt schon auf die elektronische Rechnung, weil sie damit vor allem Geld sparen. Trotzdem stehen Chefs und ihre Buchhalter häufig vor Fragen, wenn sie die digitale Rechnung nutzen wollen. Darf ich eine eingescannte Papierrechnung wegwerfen? Wie funktioniert beim elektronischen Dokument das Prüfungsverfahren? Und wie lange muss ich die Rechnung speichern? Oft wissen Unternehmen nicht genau, worauf sie bei elektronischen Rechnungen achten müssen und nutzen sie nur deshalb noch nicht. Vorschriften wie die Pflichtangaben, die Aufbewahrungsfrist oder die Echtheit der Herkunft müssen auch bei der digitalen Version eingehalten werden. Wie man dabei rechtlich auf der sicheren Seite ist, erklärt der neue Bitkom-Leitfaden „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“ kurz und kompakt. Das Dokument beschreibt anhand von zehn einfachen Sätzen wichtige Regelungen und gibt Ratschläge für den unternehmerischen Einsatz elektronischer Rechnungen. Die zehn Merksätze für elek - tronische Rechnungen im Überblick: • Alle Rechnungen sind gleich zu behandeln. • Elektronische Rechnungen sind technologieneutral. • Authentizität und Integrität sind zu gewährleisten. • Signatur und EDI sind weiterhin möglich. • Jede Rechnung muss lesbar sein. • Jede Rechnung muss die Pflichtangaben enthalten. • Jede Rechnung muss aufbewahrt werden. • Papierrechnungen dürfen digitalisiert werden. • Die Vorgänge müssen nachvollziehbar sein (Dokumentation). • Elektronische Rechnungen unterliegen dem Recht auf Datenzugriff. Der Leitfaden steht auf der Bitkom-Webseite zum kosten - losen Download bereit. www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/ 10-Merksätze-für-elektronische Rechnungen.html Neuer Bitkom-Leitfaden 10 Merksätze für elektronische Rechnungen Geschäft mit Smartphones legt stark zu Know Tech 2015 – Wissensmanagement, Social Collaboration, Industrie 4.0 28./29. Oktober 2015, Congress Park Hanau bei Frankfurt. Unter dem Motto „Smart &Social – Wissensaktivierung im digitalen Zeitalter“ präsentiert die Know Tech an zwei Kongresstagen Lösungsansätze für das Wissensmanagement der Zukunft. Anhand von Praxisbeispielen zeigen die Sprecher, mit welchen Strategien und Methoden Prozesse in Unternehmen und Organisationen effektiver gestaltet werden können. Zehn verschiedene Foren behandeln das gesamte Spektrum im Wissensmanagement. Die Teilnehmer sind Fach- und Führungskräfte für Wissensmanagement, Social Media/ Social Business, Industrie 4.0 und ECM. Alle Infos und Tickets: www.knowtech.net Der Umsatz mit Smartphones wird in Deutschland im laufenden Jahr stärker steigen als noch im Frühjahr erwartet. Insgesamt werden voraussichtlich 9,1 Mrd. Euro umgesetzt werden (plus 7 Prozent gegenüber Vorjahr). Beim Absatz wird 2015 ein Anstieg um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 25,6 Millionen Stück erwartet. Ein verstärkter Trend hin zu höherwertigen Smartphones mit mehr Speicher und größeren Displays ist erkennbar. Das Smartphone hat sich zum Universalgerät entwickelt. Für entsprechende Qualität sind die Verbraucher auch bereit zu bezahlen. Deutlich langsamer wächst hingegen der Markt für Tablet- Computer. Im laufenden Jahr werden der aktuellen Prognose zufolge 7,7 Millionen Geräte in Deutschland verkauft werden (plus 4 Prozent). Dennoch steigt der Umsatz mit den Geräten nur um knapp 2 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Auf dem Tablet- Markt werden zunehmend kostengünstigere und auch kleinere Modelle angeboten. So ist der Durchschnittspreis für einen Tablet-Computer in den vergangenen Jahren auf derzeit 270 Euro gesunken. Die Hersteller sorgen zusätzlich mit Software- Updates auch für ältere Geräte dafür, dass sich die Lebens - zyklen für Tablets verlängern. Das sorgt für ein geringeres Wachstum des Marktes. Hinzu kommt, dass mehr Kunden zu einem größeren Smartphone, einem Phablet, greifen und sich Familienmitglieder häufig ein Tablet teilten. Zur Methodik: Den Marktprognosen liegen Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde, einem Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK. Die Informationen die ser Seite entstehen in redaktioneller Verantwortung des Bitkom. 22 | BIT 6–2015


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