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BIT 06-2015

Geschäftsprozesse Enterprise-Content-Management 20 | BIT 6–2015 Cenit: Sinnvolle Migrationen im IT-Umfeld Chancen durch Migration Migrationen im IT-Umfeld sind allgegenwärtig aber bei Unternehmen eher unbeliebt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und mit Blick auf das IT-System individuell. Einige Faktoren treten jedoch regelmäßig auf. Goran Jovanovic, Senior Consultant bei Cenit, erklärt, auf was es zu achten gilt. Es gibt Fälle, wo das Abwarten eine sinnvolle Option sein kann. Z. B. um wichtige Mitarbeiter einzubinden, die zu einem späteren Zeitpunkt zur Ver - fügung stehen, oder um den Reifegrad der neuen Applikation zu verifizieren. Migration erforderlich Letztlich werden externe Faktoren jedoch unweigerlich eine Migration erfordern. Auslaufende Produktlebenszyklen oder die Aufkündigung des Supports seitens des Software/Hardware Herstellers können eine Ursache sein. Bei den Anwendern kann es neue Anforderungen geben, um Arbeitsabläufe zu optimieren und neue Regu - larien zu erfüllen. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Für jedes Unternehmen heißt das in der Konsequenz, dass Wandel für ein IT-System nur temporär ausgeblendet werden kann. Die Kosten für das Aufschieben steigen dabei kontinuierlich. So fallen z. B. Kosten für den Extended Support nicht mehr aktueller Software an. Die Weiterentwicklung veralteter IT-Systeme ist erschwert und technisch begrenzt. Funktionalitäten können nicht umgesetzt werden und das bedeutet unter Umständen einen Wettbewerbsnachteil. Veraltete Hardware hat eine erhöhte Ausfallrate. Entsprechende Ersatzteile zu beschaffen und Skills einzukaufen, gestaltet sich zunehmend schwierig. Ziele abstecken Das Verzögern einer notwendigen Migration führt aber nicht nur zu höheren laufenden Kosten. Das Projektmanagement einer Migration, die unter Zwang stattfindet, ist teurer, weil sie durch externe Faktoren getrieben wird. So kann beispielsweise nicht nach der Bestlösung gesucht werden, sondern es muss die nächst erreichbare zum Einsatz gebracht werden. Wie kann eine erfolgreiche Migration also gestaltet werden? Grundlage ist immer, die Ziele mit den Stakeholdern des IT-Systems abzustimmen, Zielkonflikte zu erkennen und zu lösen. Auf dieser Basis lässt sich eine Lösung konzipieren, die sich sinnvollerweise in die Bereiche Anwendungsmigration, Infrastruktur und Daten - migration unterteilt. Diese Aufteilung entspricht den wichtigsten Handlungsbereichen für ein funktionierendes IT-System. Das Vorgehensmodell von Cenit beruht genau auf dieser Einteilung und hat sich in Kundenprojekten vielfach bewährt. Dabei zeigte sich auch, dass es von Vorteil ist, die Kunden über das Projektmanagement hinaus zu unterstützen. Beispiele für diese Services von Cenit sind die Expertise in der Anwendungsentwicklung, das Bereitstellen von Infrastruktur oder deren Betreuung sowie die Unterstützung der Datenmigration mit den Cenit Migrationslösungen, die Monitoring und Reporting bieten. Jede Migration eröffnet dem Unternehmen Chancen. Wenn das Projekt rechtzeitig aufgesetzt wird und alle Beteiligten positiv eingebunden werden, steht einer erfolgreichen Migration, die diese Chancen für das Unternehmen erschließt, nichts im Wege. (www.cenit.com) Nach dem Motto „Never change a running system“ besteht je nach Stakeholder des IT-Systems ein allgemeiner Unwillen, Zeit und Aufwand dafür einzusetzen, eine funktionierende Lösung zu erneuern. Die Ab - teilungen mit der nötigen Fachkompetenz für die Migration sind in der Regel bereits durch laufende Projekte mehr als ausgelastet. Das Zielsystem der Migration bringt unter Umständen neue Arbeitsabläufe und Zuständig - keiten mit sich und kann auch Aus - wirkungen auf die Organisationsstruktur haben. Zu den Beschaffungskosten für Soft- und Hardware können weitere Aufwendungen für Schulungen notwendig sein. Goran Jovanovic, Senior Consultant im Geschäftsbereich ECM der Cenit AG: „Jede Migration eröffnet dem Unternehmen Chancen.“ Wenn ein Projekt rechtzeitig aufgesetzt wird und alle Beteiligten positiv eingebunden werden, steht einer erfolgreichen Migration eigentlich nichts im Wege.


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