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BIT 05-2015

Umweltfreundliche Maßnahmen in Unternehmen Mehr Engagement gewünscht Knapp ein Drittel der in deutschen Büros arbeitenden Mitarbeiter glaubt, dass ihre Unternehmen nicht ausreichend auf umweltfreundliche Maßnahmen am Arbeitsplatz achten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungs und Marktforschungsinstituts Statista im Auftrag von Kyocera Document Solutions. Demnach sehen die Befragten vor allem in den Bereichen Papierverbrauch und Büroausstattung Nachbesserungsbedarf bei ihren Arbeitgebern. So gaben 37 Prozent der befragten Büromitarbeiter an, dass ihr Unternehmen sich nicht genügend für den Umweltschutz engagiert. Konkrete Verbesserungspotenziale sehen die Befragten u. a. beim Thema Papierverbrauch: So gaben 61 Prozent zwar an, dass sie versuchen, im Arbeitsalltag den Papierverbrauch zu minimieren, dennoch glauben 52 Prozent, dass ihr Arbeitgeber bei diesem Thema noch nachbessern kann. Ähnlich sieht es auch bei der Büroausstattung aus: Lediglich 32 Prozent der Wissensarbeiter glaubt, dass ihr Unternehmen bei der Beleuchtung und Klimatisierung der Büroräume auf Umweltaspekte achtet. Ebenso gaben lediglich 37 Prozent an, dass ihr Arbeitgeber sie ausreichend dazu motiviere, Energie zu sparen. Weiteres Verbesserungspotenzial sehen die Befragten beim Thema Reise-Management: 52 Prozent gaben an, dass ihr Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht dabei fördere, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Dabei glauben 46 Prozent, dass ihr Unternehmen insbesondere bei Geschäftsreisen auf Umweltverträglichkeit achten sollte. (www.kyoceradocumentsolutions.de) Laut der aktuellen Umfrage glaubt knapp ein Drittel der in deutschen Büros arbeitenden Mitarbeiter, dass ihre Unternehmen nicht ausreichend auf umweltfreundliche Maßnahmen am Arbeitsplatz achten. 6 | BIT 5–2015 Elektronische Rechnung Sparpotenzial Europäische Unternehmen können bei einem vollständigen Wechsel zum E-Invoicing Einsparungen von bis zu 80 Prozent erzielen. Diese Erkenntnis stammt aus dem diesjährigen, von Ricoh gesponserten Billentis-Bericht, der für das laufende Jahr weltweit insgesamt 42 Milliarden elektronische Rechnungen erwartet. Der Billentis- Bericht wird jährlich erstellt und unterstützt Unternehmen mit weiterführenden Informationen zum Thema E-Invoicing. Er umfasst Marktdaten und Analysen, die aktuelle und zukünftige Geschäftsauswirkungen aufzeigen. In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Regierungsinitiativen in Europa, die Unternehmen beim Wechsel zur papierlosen Rechnungsstellung unterstützt haben. Dänemark zählt zu den frühen Pionieren und verbannte im Jahr 2005 papierbasierte Rechnungen aus dem öffentlichen Sektor. Als Ergebnis sparen dänische Steuerzahler heute 150 Mio. Euro und Unternehmen 50 Mio. Euro im Jahr durch E-Invoicing. In Italien wurden durch die Übernahme eines E-Procurement Systems durch die Regierung die Kosten um über 3 Mrd. Euro gesenkt. Mit der Digitalisierung von Rechnungen ist der vollständige Übergang zur automatisierten Rechnungsstellung jedoch noch nicht getan. Viele europäische Unternehmen müssen sich immer noch mit einer extrem hohen Anzahl an Ausnahmefällen, wie manuellen Vorgängen im Rechnungsstellungsprozess, befassen. Dies ist vor allem auf falsche oder ungenaue Daten in den Rechnungen selbst zurückzuführen. Ungenaue Informationen auf B2BRechnungen sind ein Hauptgrund für Zahlungsverzögerungen – und E-Invoicing ist eine hervorragende Möglichkeit, ungenaue Informationen zu vermeiden. Weitere Informationen und ein Download-Link zur Studie unter: www.ricoh-europe.com/invoicing BITPANORAMA


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