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BIT 05-2015

BIT 5–2015 | 55 als vollwertige Eingangsdatenformate. Sie zerlegen alle eingehenden Druckdaten Formate individuell und inhaltsbezogen, bündeln sie mit anderen Dokumenten und verteilen sie über verschiedenste Ausgabekanäle. Sie erfassen die Dokumenteninhalte, indizieren sie und nutzen diese Informationen für die weitere Dokumentenverarbeitung. Eine Drucklösung besteht somit üblicherweise aus mehreren Komponenten: dem OMS, Formulardesigner- Tools, einem Konverter (für PDF-AFPUmwandlungen) und einem Tool für die Webdarstellung – die technische Basis für einen breiten Zugriff auf Listen und Dokumente für alle Beschäftigten. Das OMS wird in diesem Zusammenspiel als Verteilsystem und Langzeitarchiv genutzt. Da immer mehr Anwendungen heute vom Großrechner auf offene Plattformen transferiert werden, ist es wichtig, dass das System plattformunabhängig arbeitet und Druckoutput aus beliebigen Datenquellen bündelt und weiterleitet. Gerade aus SAP z. B. resultiert regelmäßig ein sehr hohes Druckvolumen. Den Host-Output bereitet die Drucklösung zunächst bezüglich Layout und Format für den jeweiligen Ausgabekanal auf, das bedeutet er wird zielgruppengerecht gestaltet und personalisiert verteilt. Dies kann ein herkömmlicher Druckvorgang sein, die Erzeugung eines PDFs oder eine E-Mail mit angehängtem PDF. Als synchroner Kanal wird für jedes der gewählten Ausgabeformate automatisch das Archiv angesteuert. So wird jeglicher Output in genau der Form im elektronischen Archivsystem abgelegt, in welcher dieser den Kunden erreicht. Dokumentenzugriff per Web Bei der Darstellung des Druckoutputs hat sich durch Fortschreiten der Webtechnologie in den letzten Jahren viel getan. Darin liegt der wesentliche Grund, dass sich in Unternehmen, die solche Technologie einsetzen, die Menge der tatsächlich ausgedruckten Dokumente inzwischen deutlich verringert hat – trotz nach wie vor hohen Outputs. Über Frontends wie den Web Enabler von Beta Systems können Unternehmen ihren Beschäftigten und Kunden einen unternehmensweiten und anwendungsfreundlichen Zugriff auf die verschiedenen hostbasierten Datenquellen ermöglichen. Nutzer können AFP-Dokumente sofort nach der Erstellung WYSIWYG ansehen und dabei vielfältige Suchfunktionen nutzen. So z. B. werden Kontoauszüge einer Bank für den Anwender erst vernünftig lesbar. Listen lassen sich in einer modernen Oberfläche öffnen und bearbeiten. Man kann Notizen anbringen, Listen als Excel- oder Textdokument herunterladen oder in das PDFFormat umwandeln. Dies verkürzt den Zyklus der Entwicklungszeit für neue Dokumente drastisch. Eine große Versicherung z. B. hat dank der Möglichkeit dieser Darstellung innerhalb von zwei Jahren 15 Millionen Seiten nicht ausgedruckt. (www.betasystems.de) Compart baut Brücke zu Industrie 4.0 Output-Filter für Label- und Matrixdruck Compart erweitert ihr Angebot an Outputfiltern für den Label- und Matrixdruck: Ab sofort unterstützen alle Lösungen der DocBridge-Reihe die Ausgabe auf Geräten von Zebra und Datamax sowie auf ESC/P basierenden Nadeldruckern. Damit baut Compart ihre Branchenexpertise für Logistik/Transport und Produktion weiter aus, wo der Etiketten- und Matrixdruck unerlässlich ist. So findet man Zebra- und Datamax Geräte in nahezu allen Bereichen der industriellen Fertigung (Waren - eingang/-ausgang, Bestands-/ Inventarverwaltung, Versand, Paletten). ESC/P–Geräte wiederum werden vor allem für den Druck von branchen- und regionalspezifischen Formularen (u. a. Zoll-/Versand - papiere) eingesetzt. Fertigungsunternehmen unter Ausnutzung ihrer Legacy-Strukturen darauf an, Dokumente und Datenströme unterschiedlichen Typs und Formats möglichst effizient für die Ausgabe auf allen physikalischen und elektronischen Kanälen aufzubereiten. Compart liefere dafür die entsprechenden Lösungen, so der CEO weiter. Compart ist einer der erfahrensten Spezialisten für die Optimierung von Druckdaten und garantiert mit den state-of-the-art-Technologien ihrer Lösungen der DocBridge-Reihe höchste Qualität auch im Label- und Matrixdruck. Weltweit genießt das Unternehmen den Ruf als innovativer Markt - führer im Bereich des Dokumenten - managements. (www.compart.com) Mit den neuen Filtern baut Compart eine technologische Brücke zwischen bestehenden Dokumenten- und Output Management-Strukturen (Legacy) und der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion (Industrie 4.0). Harald Grumser, Gründer und Chief Executive Officer (CEO) von Compart: „Wir stehen vor einem neuen Zeitalter, das meines Erachtens mehr Auswirkungen auf unser Leben haben wird als die Erfindung des modernen Buchdrucks vor 500 Jahren. Reale und virtuelle Welt wachsen immer weiter zusammen, die elektronische Vernetzung von Fabriken und Maschinen, von Kunden, Lieferanten und Produzenten lässt sich nicht leugnen und wird auch Auswirkungen auf die Dokumentenverarbeitung haben.“ Laut Harald Grumser kommt es für Harald Grumser, Gründer und CEO von Compart: „Die elektronische Vernetzung von Fabriken und Maschinen, von Kunden, Lieferanten und Produzenten lässt sich nicht leugnen und wird auch Auswirkungen auf die Dokumentenverarbeitung haben.“


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