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BIT 05-2015

BIT 5–2015 | 31 Vielfältige Vorteile von ECM im direkten Vergleich ECM in all seinen Facetten Dr. Michael Duhme, Pressesprecher der Windream GmbH: „Die ECM World trägt dazu bei, das Thema Enterprise- Content-Management weiter bekannt zu machen.“ Windream ist Silbersponsor der ECM World in Düsseldorf und sieht nach Ansicht von Pressesprecher Dr. Michael Duhme in der Veranstaltung eine herausragende Gelegenheit zur umfassenden Information über das Thema ECM. Die Windream GmbH ist Sponsor der ECM-World, weil eine derartige ECMVeranstaltung im Westen Deutschlands dazu beiträgt, dass Thema „Enterprise- Content-Management“ in all seinen Facetten weiter bekannt zu machen und den Teilnehmern der Konferenz aufzuzeigen, welche Möglichkeiten moderne ECM-Systeme den Anwendern bieten. Neben der CeBIT im Norden und der IT & Business im Süden Deutschlands bietet sich eine weitere ECM-Veranstaltung im Westen geradezu an. Deshalb ist es nur logisch, dass auch im großen Rhein-Ruhr-Wirtschaftsraum eine Veranstaltung zum Thema „ECM“ stattfindet, und der Standort Düsseldorf mit seiner zentralen Lage ist quasi das Zentrum der gesamten Wirtschaftsregion. Allein schon deshalb empfehlen wir allen Unternehmen den Besuch der ECM-World; ganz zu schweigen von der einmaligen Chance, die vielfältigen Vorteile des elektronischen Dokumentenmanagements im direkten Vergleich unterschiedlicher Systeme kennenzulernen. Vortrag: Archivierung reicht nicht mehr beim E-Mail-Management, 15. September, 16.15 Uhr, ECM World. Wege zu einer 2-Säulen-ECM-Strategie DMS + Collaboration = ECM? Bernhard Zöller, Geschäftsführer Zöller & Partner und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ECM Geschäftsbereiches im Bitkom: „Für Anwender ist der Markt für Enterprise Content- Management unübersichtlich.“ Bernhard Zöller vom Beratungshaus Zöller & Partner beleuchtet in seinem Keynote-Vortrag die Unterschiede, Abgrenzungen und Überschneidungen von DMS und Collaboration. Für Anwender ist der Markt für Enterprise Content-Management (ECM) unübersichtlich. Der Begriff ist unkonkret, schlecht übersetzbar und steht in Marktpraxis für viele unterschiedliche Funktionsthemen wie Dokumenten- Management, elektronische Archivierung, Output Management etc. Eine relativ neue Gattung zur Content Verwaltung und Prozessorganisation mit neuen Einsatzfeldern und Zielgruppen wird als Collaboration bezeichnet. Darunter werden häufig Anwendungen verstanden, die typischerweise auf Basis moderner Web-Technologien für die interne und externe Projektmitarbeit unterschiedliche Anwendungskomponenten wie Teamräume, Audio-/Video-Messaging, Diskussionsforen, Blogs, Portalfunktionen, aber auch Dokumentablage und Dokumentenworkflows für Freigabe und Genehmigungsprozesse zur Verfügung stellen. Gerade bei Letzterem besteht eine funktionale Überlappung mit den „klassischen“ DMS-Lösungen am Markt, die seit Jahren mit wachsendem Erfolg die Anforderungen zur ordnungsgemäßen Ablage und Archivierung, Dokumenten-Management und E-Akte und die für diese Aufgaben notwendigen Prozesse abdecken. Diese funktionale Überlappung lässt sich aber in der Praxis selten vermeiden, weil es derzeit faktisch so ist, dass die für die genannten Collaboration-Funktionen geeigneten Systemangebote schlechte Plattformen für DMS/Akte/Archivierung sind. Es funktioniert, aber nur mit sehr hohem Aufwand, weil die Collaboration-Plattformen für hoch - volumige, transaktionale Massendokumentverarbeitung architektonisch und funktional nicht designt wurden. Außerdem fehlen die in diesen Märkten zwingend notwendigen Peripheriefunktionen wie tief integrierte Scan-Software, Integrationsschnittstellen für SAP und andere Fachanwendungen, die Schutzfunktionen zur einfachen Erfüllung regulatorischer Anforderungen etc. Umgekehrt verfügen die meisten DMS-Angebote derzeit bestenfalls über rudimentäre Collaboration Funktionen – wenn überhaupt. Es ist für manchen Anwender schwer, die funktionalen Eignungen und Unterschiede der verschiedenen Anwendungskonzepte voneinander abzugrenzen und zu einer Eignungsbewertung für die eigenen Anforderungen zu kommen. Häufig erliegen Anwender bei oberflächlicher Marktbetrachtung dem Trugschluss, dass man für diese beiden Kernfunktionssäulen eine einzige Plattform einsetzen könne. Das mag für große Anwender gelten, die bereit sind, Aufwand in umfangreiche Anpassungen zu investieren, für kleinere Anwender ist das jedoch kaum möglich. Der Vortrag beleuchtet beide Markt kategorien und zeigt Wege zu einer 2-Säulen-ECMStrategie auf. Vortrag: Keynote, 16. September, 9.30 Uhr, ECM World.


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