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BIT 05-2015

BIT 5–2015 | 13 Ricoh: Die Digitalisierung verändert Arbeitsstrukturen Vorsorge ist geboten Frei von Raum- und Zeitschranken können Management und Mitarbeiter in der digitalen Arbeitswelt agieren. Doch ist das wirklich sinnvoll? Welche Vorkehrungen müssen getroffen werden, um den digitalen Arbeitsmöglichkeiten vernünftig und produktivitätsfördernd gerecht zu werden? Eine von Ricoh gesponserte und von der Economist Intelligence Unit durchgeführte Studie ging diesen Fragen nach – mit zwar optimistischen aber auch nachdenkenswerten Ergebnissen. So gab fast die Hälfte der Befragten an, die Digitalisierung von immer mehr Geschäftsprozessen könne bedeuten, dass sich jeder beliebige Ort als Arbeitsplatz nutzen lässt. „In den letzten Jahren sind verschiedene Konzepte entstanden: von flexiblen Arbeitszeiten über das Ende des Büros bis zu Telearbeit. Flexible Arbeitsumgebungen werden immer häufiger, aber die Mehrheit der Unternehmen arbeitet weiterhin in einer klassischen Büroumgebung“, sagt Ingo Wittrock, Head of Marketing bei Ricoh Deutschland. Für Unternehmen, die ihre Produktivität, Zusammenarbeit und Innovationen verbessern möchten, ist die Digitalisierung des Arbeitsplatzes nach Einschätzungen von Experten ein wichtiger Faktor. Über 70 Prozent der befragten Geschäftsführer glauben, dass Produktivität, Wohlbefinden der Mitarbeiter, Innovationen und Kundendienst sich durch eine stärkere Digitalisierung des Arbeitsplatzes verbessern würden. Darüber hinaus denken 87 Prozent der Führungskräfte, die Leistungen ihrer Mitarbeiter würden sich verbessern, wenn diese weniger stark an ihren Schreibtisch und ihren Computer gebunden wären. Die Mehrheit gibt außerdem an, dass ein digitaler Arbeitsplatz einen positiven Einfluss auf die Grundbedürfnisse ihres Unternehmens hätte: Gewinn und Umsatzwachstum. Trotz der Vorteile, die flexibles Arbeiten mit sich bringt, gab es im vergangenen Jahr ein Umdenken bei US-amerikanischen Großunternehmen wie Yahoo und Best Buy. Beide Konzerne gaben bekannt, dass sie ihre Konzepte für Telearbeit entweder ganz einstellen oder stark einschränken würden. Zu den bekannten Spannungspunkten in Bezug auf flexibles Arbeiten zählt die Angst vor Kontrollverlust. Rund ein Drittel der befragten Führungskräfte weltweit äußerten Bedenken, das Unternehmen ließe sich bei flexiblen Arbeitsweisen schlechter kontrollieren. „Der Schlüssel liegt in der optimalen Balance. Einerseits müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Arbeitsumgebung flexibel genug ist, um die Arbeitsweisen der Mitarbeiter zu unterstützen und dadurch eine positive Einstellung und Kreativität zu fördern. Andererseits benötigen sie feste Strukturen, damit die Produktivität nicht beeinträchtigt wird. Eine offene Kommunikation mit klaren Aufgaben und Zielen ist dabei unerlässlich“, so Wittrock. Die Communication Services von Ricoh sind genau an diesen Herausforderungen orientiert. Ricoh übernimmt die Entwicklung, Installation und Integration einheitlicher Kommunika - tions- und Kollaborationslösungen wie Videokonferenzsysteme, Interactive Whiteboards oder virtuelle Helpdesks. So profitieren die Unternehmen von verbesserter Kommunikation und Kollaboration, effizienteren Meetings und Kommunikation in Echtzeit. (www.ricoh.de) Wir nutzen die neuesten Technologien im Alltag ganz selbstverständlich und so stellen Arbeitnehmer auch immer höhere Anforderungen an ihre Arbeitsplätze. Ingo Wittrock, Head of Marketing bei Ricoh Deutschland: „Der Schlüssel liegt in der optimalen Balance von Flexibilität und festen Strukturen. Eine offene Kommunikation mit klaren Aufgaben und Zielen ist dabei unerlässlich.“ Abb.: Muchmania, Fotolia


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