Page 67

BIT 04 -2015

BIT 4–2015 | 67 Robert Shibata, Memjet Vier Anwendungsfelder Anwendungsfelder und Leistungsfähigkeit: Unter Light Production verstehen wir bei Memjet Systeme, mit denen Anwenderunternehmen kleinste und kleine Auflagen schnell und günstig drucken können. Diese kommen dort zum Einsatz, wo häufig wechselnde Druckaufträge mit jeweils kleiner Auflage anfallen. Dort tragen die Geräte dazu bei, dass keine vorgedruckten Etiketten oder Bögen vorab gedruckt und anschließend gelagert werden müssen – und tragen so zur Kostensenkung bei. Wir bei Memjet konzentrieren uns – gemeinsam mit unseren OEM-Partnern – auf vier Anwendungsfelder für Light Production: • Digitaler Kleinauflagendruck mit Großformat-Geräten: Die entsprechenden Light-Production-Systeme eignen sich vor allem für Aufträge über 20-500 Drucke und Nutzen von 36 bis 42 Zoll Breite – sie sind meist günstiger als Litho-Druck. Genutzt werden die Systeme beispielsweise in Architektur- oder Ingenieurbüros (zum Herstellen von CAD- oder Planzeichnungen) oder im Groß- und Einzel - handel (POS-Plakate und Schilder). • Digitaler Kleinauflagendruck mit Bürogeräten: Desktop-Systeme für Light-Production eignen sich vor allem für Etiketten- oder Umschlag-Druckaufträge mit Auflagen zwischen 1 und 2000 Stück. Sie kommen entweder direkt in Anwenderunternehmen zum Einsatz, in Print- und Copyshops oder in großen Druckereien. • Digitaler Kleinauflagendruck mit Mini-Labelpressen: Für „mittelgroße“ Etiketten-Druckläufe von 1 bis 10000 Etiketten. Die Systeme werden von großen Druckereien eingesetzt, die entsprechende Aufträge annehmen – oder von herstellenden Unternehmen (meist Variantenfertiger), die diese nicht vergeben wollen. Gute Geräte Robert Shibata, Director of Marketing, Memjet: „Unter Light Production verstehen wir Systeme, mit denen Anwenderunternehmen kleinste und kleine Auflagen schnell und günstig drucken können.“ können unmittelbar in Produktionsstraßen eingebunden werden! • Digitaler Kleinauflagendruck mit „Mid-Tier“-Labelpressen und Pressen für Standard-Medien: Produktionssysteme für Industrieunternehmen (Inhouse Druck z. B. in der Produktionsstraße), Lettershops und Versanddienstleister oder große Druckereien. Marktpotenzial: Die Märkte für Geräte zum digitalen Kleinauflagen-Farbdruck wachsen zwischen drei und fünfzehn Prozent jährlich, je nach Anwender-Industrie und geografischer Region. Service und Support: Wir selbst bieten keinen Service und keinen Support für Anwender. Bei Memjet stellen wir ausschließlich Druckköpfe und Tinten her (für unser patentiertes „Wasserfall“-Verfahren, bei dem der Druckkopf starr bleibt und sich nicht über das Papier bewegt). Diese Technologie verkaufen wir an OEMs, die damit Drucksysteme bauen. (www.memjet.com) Für global agierende Konzerne und Unternehmen mit vielen Niederlassungen ist es oft eine Herausforderung, den individuellen oder lokalen Bedürfnissen ihrer Außenstellen Rechnung zu tragen und gleichzeitig ihre Markenidentität überall zu sichern. Für den Continental- Konzern hat der IT-Dienstleister Formware eine Web2Print-Lösung bereitgestellt, die Anfang des Jahres live ging und weltweit zum Einsatz kommt. Die Marketing-Verantwortlichen von Continental hinterlegen ihre Vorlagen für Werbematerial auf einem Connext Server, der bei Formware gehostet wird. Das Frontend für Mitarbeiter, Händler und Übersetzer bildet das Virtual Connext Center von Formware – ein Internetportal mit einem WYSIWIGEditor. Hier steht für die Anwender ein Pool von Dokumentenvorlagen im Corporate Design zur individuellen Anpassung zur Verfügung. Nur bestimmte Bereiche der Vorlagen sind für die Editierung freigegeben, entsprechende Berechtigungen vorausgesetzt. Die Bearbeitung der Vorlagen ist auf wenige und einfach zu bedienende Funktionen limitiert: Editierung von Text, Auswahl von Grafiken aus dem verfügbaren Themen- Pool und Auswahl eines Bildausschnitts. Die Formatierungsmöglichkeiten wie z. B. Schriftart und Schriftgröße sind in den Vorlagen festgelegt. Ein Event- Poster oder ein lokalisierter Flyer können auf diese Weise schnell erstellt und immer CI-konform gestaltet werden. Besonders auch für Übersetzungen bietet das mehrsprachige System einen sicheren und einfachen Workflow. Die Web2Print- Anwendung von Formware spart hohe Lizenz-Kosten und ist vor allem auch sehr anwenderfreundlich. Die Kosten spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Lizenzen für professionelle Grafik- und Layout-Software sind teuer und bieten einen viel größeren Funktionsumfang als für viele Anwendungsfälle bei Continental nötig. Die neue Web2Print-Anwendung spart diese hohen Lizenz-Kosten und ist vor allem auch sehr anwenderfreundlich. „Ein schlüssiges Bedienkonzept“ lautet das Fazit von Thomas Röhrich, Leiter der Konzern-Markenkommunikation Continental. (www.formware.de) Formware: Web2Print-Lösung für Continental „Schlüssiges Bedienkonzept“


BIT 04 -2015
To see the actual publication please follow the link above