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BIT 04 -2015

Interne Print-Output-Dienstleistung Alles aus einer Hand Mehr Effizienz, weniger Kosten: Florian Wohlers von der Credit Suisse AG berichtet über die Maßnahmen, Herausforderungen und den Mehrwert einer erfolgreichen Umstrukturierung. In der heutigen Zeit sind Themen wie Kosteneinsparungen, Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen entscheidende Faktoren für den Erfolg eines jeden Unternehmens. Als interner Print- Output-Dienstleister im Bereich Shared- Services der Credit Suisse AG setzt sich Global Print Services mit diesen Fragen tagtäglich auseinander. Die schwindenden Margen im Finanzdienstleistungssektor und die stetig steigenden regulatorischen Anforderungen sind zusätzliche Faktoren für ein schwieriger werdendes Umfeld. Global Print Services hat in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen. Die Zusammenführung der ehemals organisatorisch getrennten Einheiten Hausdruckerei und Transaktionsdruck zu Global Print Services war aus Sicht der Bank ein voller Erfolg. Innerhalb von kurzer Zeit konnten mehr als 20 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden. Die Synergien aus der Zusammenlegung der Infrastruktur, gezielte Neuinvestitionen, umfangreiches Prozess-Reengineering und die Einführung neuer Software ha - ben entscheidend zum Erfolg beigetragen. Vor allem die Fähigkeit bei der Einzelblatterstellung PDF- und AFP-Daten auf dem gleichen Maschinenpark prozessieren zu können sowie die Standardisierung der Hausdruckerei-Produkte. Die gewählte Strategie lässt sich stark vereinfacht mit den Schlagworten „Alles aus einer Hand“ auf den Punkt bringen. Im gleichnamigen Vortrag wird Global Print Services aufzeigen, welche erfolgsrelevanten Maßnahmen ergriffen wurden und wo die Herausforderungen lagen, um einen nachhaltigen Mehr - wert für die Credit Suisse AG zu gewährleisten. Vortrag: Mittwoch, 24. Juni, 9.00 Uhr, Doxnet-Fachkonferenz Florian Wohlers, Sektorleiter Customer Desk, Global Print Services, Credit Suisse AG: „Heute sind Themen wie Kosteneinsparungen, Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen entscheidende Faktoren.“ Dezentraler „Office“-Druck und Transaktionsdruck Die Mauer muss weg Grundsätzliche Überlegungen zur Zentralisierung von dezentralem Druckoutput stellt Robert Duisberg von der Insentis GmbH in seinem Vortrag an. In vielen Unternehmen gibt es zwei Druck(er)welten. Einerseits den dezentralen „Office“-Druck und andererseits den so genannten Transaktions- oder Rechenzentrumsdruck. Obwohl in beiden Bereichen unternehmenskritische Dokumente für Kunden, Aufsichts - behörden, Partner und Lieferanten gedruckt werden, trennt sie de facto eine Mauer. Das Drucken auf dezen - tralen „Office“-Druckern birgt bis heute Optimierungspotenziale. Dies beschäftigt traditionell Hardwarehersteller und Dienstleister, die mit maßgeschneiderten Lösungen (vor allem auf Basis MPS = Managed Print Services) Effizienzvorteile realisieren. Vor allem für Geschäftskorrespondenz, die extern versendet werden muss, rückt eine weitere Optimierungsmöglichkeit immer stärker in den Fokus, die aus einer „anderen Welt“ zu kommen scheint: statt lokalem „Office“- Druck werden Dokumente elektronisch an ein zentrales Druck- und Versandzentrum weitergeleitet und dort abschließend bearbeitet. Obwohl das dahinterliegende Verfahren technisch überschaubar erscheint, gibt es viele gescheiterte Versuche im Markt; nur für wenige ist es eine Erfolgsgeschichte. Der Vortrag räumt nachhaltig mit der Vorstellung auf, dass die Zentralisierung von „Office“-Druck nur ein rein technisches Problem ist. Er zeigt ausführlich die Ganzheitlichkeit der Thematik und einen methodischen Lösungsweg auf. Denn für eine erfolgreiche Umsetzung sind strategische Weichenstellungen erforderlich, die mit vielfältigen, technischen sowie aufbau- und ablauforganisatorischen Problemstellungen verknüpft sind. Die dabei realisierbaren Vorteile sind vielfältig und nachhaltig: • Reduzierung Druckstückkosten bei gleichzeitiger Kosten-Flexibilisierung • Realisierung von (maximalen) Portorabatten • Entlastung der Sachbearbeiter von (ungeliebten) Druck- und Versandhilfstätigkeiten • Verbesserung CO2-Bilanz • Konsolidierung bzw. Reduzierung „Office“-Druckerflotte • konstant hohe Druck- und Verarbeitungsqualität mit lückenlosem Versandnachweis. Der Vortrag endet mit einer beispielhaften Wirtschaftlichkeits rechnung. Vortrag: Dienstag, 23. Juni, 15.00 Uhr, Doxnet-Fachkonferenz Robert Duisberg, Insentis GmbH und Vorsitzender des Bitkom- Arbeitskreises Printing Solution Services: „Das Drucken auf dezentralen ‘Office’- Druckern birgt bis heute Optimierungspotenziale.“ BIT 4–2015 | 59


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