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BIT 04 -2015

Geschäftsprozesse 26 | BIT 4–2015 Scannen SRZ: Komplett-Lösung für ein beweissicherndes, ersetzendes Scannen Interesse an TR-Resiscan Während in der Öffentlichkeit über Sinn und Unsinn der TR-Resiscan kontrovers diskutiert wird, sind viele Anwender schon einen Schritt weiter. Sie denken konkret über eine Umsetzung der technischen Richtlinie nach und werden dabei von der Software-Suite Crosscap TR-Resiscan umfassend unterstützt. Die Diskussion und Gespräche am CeBIT-Stand des Satz-Rechen-Zentrums (SRZ) zeigen ein ganz klar gestiegenes Interesse an der TR-Resiscan, besonders aus der öffentlichen Verwaltung und dem Gesundheitswesen. Hohe Nutzenpotenziale So profitiert die technische Richtlinie von Gesetzesvorhaben wie dem E-Government-Gesetz, dem E-Justice- Gesetz sowie zahlreiche anlehnende Umsetzungen in den Bundesländern. Das E-Government-Gesetz sieht die Einführung der elektronischen Akte in allen Bundesbehörden bis 2020 vor und fordert – mit Hinweis auf die TR-Resiscan als dem Stand der Technik entsprechendes Verfahren – die Einführung des ersetzenden Scannens für die E-Akte. Auch in der medizinischen Ver - waltung, beispielsweise den medizinischen Diensten der Krankenkassen, bieten sich interessante Anwendungsfelder. Durch die elektronische Übermittlung der Anträge und Unterlagen an die verteilt sitzenden Gutachter kann eine wesentliche Beschleunigung der Gutachten erreicht werden, ein gleichzeitiger Zugriff von verschiedenen Gutachtern bei multiplen Erkrankungen ist möglich. Unterstützung rundum „Die Software-Suite Crosscap TRResi scan zeigt, wie sich praxisgerecht und einfach ein weitgehend automatisierter Workflow aufsetzen lässt, der die Sicherheitsanforderungen der technischen Richtlinie für das ersetzende Scannen vollständig unterstützt“, erläutert Hans-Joachim Hübner, Spezialist für beweissichernde Archivierung und digitale Datenerfassung beim SRZ. Dabei wird der Anwender bei den notwendigen Einstellungen für sein Projekt sicher durch die Software geführt und erhält Warnhinweise, wenn etwas nicht logisch eingestellt wurde. Es lassen sich Schutzbedarfe für Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von „Keine“ bis „Sehr hoch“ definieren. Ist der Schutzbedarf in allen drei Bereichen „Normal“, so berechnet die Software für jedes Bild unmittelbar nach dem Scannen einen Hash-Wert, der bei der weiteren Bearbeitung immer wieder geprüft und aktualisiert wird. Zudem wird jeder Bearbeitungsschritt detailliert protokolliert. Ab dem Schutzbedarf „Normal“ ist der Einsatz einer fortgeschrittenen Signatur mit vorheriger Qualitätskontrolle vorgesehen, ab „hoch“ derjenige einer qualifizierten Signatur. Daher sind keine weiteren kryptographischen Maßnahmen zur Integritätssicherung notwendig und der Arbeitsablauf bleibt für den Anwender immer gleich einfach, egal wie hoch der Schutzbedarf der zu verarbeitenden Dokumente eingestellt wurde. Bei einer sehr hohen Vertraulichkeit werden die digitalen Dokumente innerhalb des Crosscap-Systems verschlüsselt gespeichert und übertragen, ein unautorisierter Zugriff über das Dateisystem ist deshalb nicht möglich. Für die Vorbereitung beweiswert - erhaltender Archivierung kann die Vergabe eines Zeitstempels erfolgen, falls nicht die direkte Übergabe an ein TREsor kompatibles Archiv bzw. ein revisionssicheres DMS vorgesehen ist. Crosscap TR-Resiscan befindet sich im Zertifizierungsprozess des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). (www.srz.de) Hans-Joachim Hübner, Spezialist für beweissichernde Archivierung und digitale Datenerfassung beim SRZ: „Die Software-Suite Crosscap TR-Resi scan zeigt, wie sich praxisgerecht und einfach ein weitgehend automatisierter Workflow aufsetzen lässt, der die Sicherheitsanforderungen der technischen Richtlinie für das ersetzende Scannen vollständig unterstützt.“


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