BIT-Panorama

BIT 03-2015

BITPANORAMA 6 | BIT 3–2015 Die zehn größten Gefahren im Internet Viren, Trojaner, Spam ... Schad-Software in Form von Trojanern und Würmern ist derzeit die größte Gefahr im Internet, wie der Digital - verband Bitkom berichtet. Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus, während sich Würmer selbst über das Internet verbreiten und infizierte Rechner beschädigen. „Jeden Tag tauchen rund 350000 neue Varianten von Schad-Software im Internet auf“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Auf dem zweiten Platz im Ranking der größten Gefahren im Internet liegen Attacken durch webbasierte Software, auch bekannt als „Drive-By- Downloads“. Oft reicht der Besuch einer infizierten Website, um sich unbemerkt Schad-Software herunterzuladen. Als weitere Gefahren folgen manipulierte Smartphone-Apps, massenhaft ferngesteuerte Computer (Botnetze), infizierte E-Mails (Spam) und das Abgreifen sensibler Zugangsdaten (Phi - shing). Grundlage der Angaben ist ein aktueller Bericht der European Network and Information Security Agency. (www.bitkom.org) Enterprise Mobility Mehr Leistung Marketing-Abteilungen, die Enterprise Mobility in ihre Unternehmensstrategie aufgenommen haben, können eine erheblich bessere Leistungsbilanz vorweisen, als solche, die bisher noch keinen Enterprise-Mobility- Ansatz verfolgen. Das ist ein Ergebnis der vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Techconsult durchgeführten Studie Enterprise Mobility 2015. Den Marketing-Abteilungen, die bereits eine vollumfängliche Enterprise-Mobility-Strategie ins Leben gerufen haben und entsprechende Mobility-Maßnahmen durchführen, konnte in dieser Studie eine Leistungssteigerung von 10 Prozent attestiert werden. Wie weit fortgeschritten die Marketing Fachabteilungen in Bezug auf Enterprise-Mobility bereits heute schon sind, zeigt sich anhand der Bestandsaufnahme zur aktuellen Umsetzung von Mobility-Maßnahmen. 53 Prozent der befragten Marketing- Mitarbeiter können heute schon auf alle Anwendungen mobil zugreifen, die nötig sind, um relevante Aufgaben in ihrem Arbeitsalltag zu bewäl - tigen. Die mobile Nutzung des Internet findet zu 92 Prozent, von Textverarbeitungsprogrammen wie Word und Excel zu 90 Prozent sowie von Office-Collaboration (E-Mails, Instant- Messaging und Video-Conferencing- Tools) zu 81 Prozent statt. Damit führen die Marketing-Abteilungen – was den mobilen App-Einsatz im Office-Umfeld betrifft – das Feld mit einigem Abstand vor den HR- und IT-Abteilungen an. Das generell hohe Mobility-Nutzungsniveau bei den Marketing-Verantwortlichen zeigt, dass die Marketing-Fachabteilungen die Thematik Enterprise-Mobility für sich entdeckt haben und somit auch neue und innovative Arbeitsweisen der Mobilität in ihren Arbeitsprozessen nutzen möchten. (www.techconsult.de) Umgang mit persönlichen Daten Neue Leitfäden Das Handelsblatt Research Institute hat im Auftrag der Deutschen Telekom zwei Leitfäden zum Thema Datenschutz und Big Data erstellt. Diese richten sich zum einen an Privatkunden aber auch an Unternehmen. Die Ratgeber enthalten einen Überblick über die aktuelle Rechtslage in Bezug auf Datenana - lysen und geben konkrete Empfehlungen zum Umgang mit den persönlichen Daten. Viele von Unternehmen bearbeitete Daten sind nicht datenschutzrelevant, wie z. B. Maschinen- oder Sensordaten. Doch beim Sammeln, Speichern und Verarbeiten personenbezogener Daten sind wichtige Grundregeln des Datenschutzes zu beachten. Die neuen Publikationen informieren ebenso darüber wie auch über die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen im Big-Data-Zeit - alter. Eine wichtige Voraussetzung für die stärkere Nutzung von Kundendaten für Datenanalysen ist demnach das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunden in Sachen Datenschutz. Die beiden Leitfäden „Datenschutz und Big Data“ für Unternehmen und Kunden bedienen damit das Bedürfnis nach mehr Aufklärung in diesem Themenfeld. Die Leitfäden können unter www.telekom.com/medien kostenlosen heruntergeladen werden.


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