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BIT 03-2015

Archivierung, E-Mail, Portale, (barrierefreie) digitale Kommunikation sowie den Transaktions- und Massendruck mit einem einzigen Formattyp abzudecken, mit einem einzigen Viewer anzuzeigen – und mit einem einzigen System wie der Serie M/ zu erzeugen. Output-Management ist die Drehscheibe Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung des neuen Release lag auf den Themen Usability und intuitive Bedienung. Ein Beispiel: Erfasst der Anwender Daten im Eingabedialog, so weiß er stets, an welcher Stelle im Dokument er sich befindet, weil das System im Hintergrund automatisch den Textabschnitt einblendet, in dem sein Eintrag platziert wird. Im Arbeitsbereich der Anwendungsdesigner und Administratoren wurde darauf geachtet, dass das System größtmögliche organisatorische Unterstützung und Übersichtlichkeit bietet, um die vielfältiger und komplexer werdenden Verarbeitungs- und Ausgabeprozesse zu steuern. Beispielsweise wurde das Handling der Datenbeschaffung vereinfacht, Mehrsprachigkeit und Mandantenfähigkeit lassen sich differenziert und einfach steuern und die Nutzung von Javascript wurde weiter vorangetrieben. Das Output-Management-Modul erhielt mit „M/OMS Cockpit“ eine stark überarbeitete, webbasierte Bedienoberfläche. Die Definition von Verarbeitungs und Ausgabeprozessen wird jetzt als übersichtlich strukturierte Prozessabfolge dargestellt. Die Porto- und Versandoptimierung berücksichtigt die aktuellen nationalen und internationalen Spezifikationen der DP AG bei Postversand und DV-Freimachung. Zahlreiche weitere Einzelfunktionen und Verbesserungen ließen sich noch aufführen, doch im Rahmen dieses Beitrags geht es darum, die Kernpunkte und Trends der aktuellen Produktentwicklung herauszustellen. Praxisanwendungen wie das oben genannte Beispiel zeigen, dass dem Output-Management FP-Award auf der CeBIT verliehen Zukunftsweisende Innovation Zum zweiten Mal hat die Francotyp- Postalia Holding AG (FP), Multichannel- Anbieter für die Briefkommunikation, den De-Mail-Innovationspreis auf der CeBIT vergeben. Der Gewinner ist die Net at Work GmbH. Eine Jury kürte das in Paderborn ansässige Unternehmen zum Sieger. Jury-Mitglieder vor Ort in Hannover waren Frank Früh vom Bitkom, Dr. Iris Henseler-Unger vom wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste, Manfred Klein von der Fachzeitung eGovernment Computing, Andreas Reisen vom Bundesministerium des Inneren sowie Prof. Dr. Christoph Meinel vom Hasso- Plattner-Institut. Die Präsentation einer nahtlosen Integration der De-Mail in E-Mail-Systeme mit „NoSpamProxy“ konnte die Jury-Mitglieder überzeugen. Das Besondere an dieser Innovation ist, dass die Benutzer mit ihrem gewohnten E-Mail- Programm eine De-Mail versenden können. Ein E-Mail-Gateway wandelt dabei die verfasste E-Mail automatisch in eine De-Mail um und verschickt diese an den angegebenen Kommunikationspartner. Zu empfangende De-Mails werden vom De-Mail-System in der gewohnten E-Mail-Umgebung sichtbar gemacht. „In mittleren und großen IT-Umgebungen kann die Implementierung und Administration von De-Mail-Konten aufwendig sein. Das Konzept von Net at Work bietet eine Lösung, auch eine große Anzahl von De-Mail-Konten effizient zu verwalten“, sagte Sven Meise, Vorstand der Francotyp-Postalia Holding AG, im Rahmen der Preisverleihung. Stefan Cink, Produkt-Manager bei der Net at Work GmbH, freute sich über die Auszeichnung: „Die De-Mail ist die Zukunft der vertraulichen und nachweis - grundsätzlich eine zentrale Rolle zukommt – als Drehscheibe für die digitalen und physischen Kommunikationsprozesse. Ziel der Serie M/ist es, die heute produktiven, konventionellen Anwendungen möglichst effizient und kostengünstig zu betreiben und die wachsenden Anforderungen an die moderne Kundenkommunikation sicher zu beherrschen. Darüber hinaus ist das neue Release 6.6 aber auch ein Beitrag zur Produktphilosophie der Serie M/: Instrumente bereitstellen, die den Prozess der digitalen Transformation in der Kundenkommunikation vorantreiben. In vielen Fachgesprächen wird deutlich, dass dieser Prozess an Fahrt aufnimmt und man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, welch enormes Potenzial in dieser Digitalisierung steckt. Kühn & Weyh sieht seine Aufgabe als Software-Hersteller darin, die Kunden mit der permanenten Weiterentwicklung der Produkte auf diese Veränderungen vorzubereiten, bevor der Zug abfährt. (www.kwsoft.de) baren Kommunikation. Mit unserer No- SpamProxy machen wir die Einführung und die Nutzung von De-Mail für Unternehmen und Behörden einfach und zuverlässig.“ Aus den eingereichten Bewerbungen hatte die Jury zwei Finalisten ausgewählt, die ihre Konzepte auf der CeBIT präsentieren durften. Als zweitplatziertes Unternehmen war der Informatik- Betrieb Bielefeld (IBB) auf der Messe vertreten. Er präsentierte einen Umsetzungsvorschlag zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der De-Mail. (www.fp-francotyp.com) FP-Vorstand Sven Meise (links) überreicht Stefan Cink, Produkt-Manager von Net at Work, die Urkunde zum FP Award 2015. Abb.: Daniel Möller Fotografie / Hannover BIT 3–2015 | 53


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