Kundenkommunikation

BIT 03-2015

Output-Zentrale und Document-Factory Kundenkommunikation Kühn & Weyh: Digitale Transformation der Kundenkommunikation Im Sinne des Kunden Seit Anfang April ist das neue Release 6.6 der Produkt serie M/ für Output-Management und Dokumenterstellung auf dem Markt. Gemäß der kundenorientierten Unterneh mens - philosophie von Kühn & Weyh geht auch in diesem Release rund die Hälfte aller neuen Features und Verbesserungen nachweislich auf Anregungen aus dem Kundenkreis zurück. Im Vorgänger-Release 6.5 wurden seitenunabhängiges HTML für mobile Endgeräte, barrierefreie Dokumente nach dem PDF/UA Standard und ausfüllbare PDF-Dokumente eingeführt. Der Nachfolger 6.6 führt diese zentrale Entwicklungslinie der Serie M/ nun konsequent fort: Medienbrüche durch eine durchgängig elektronische Kommunikation eliminieren, Prozesse optimieren und so Zeit und Ressourcen sparen. Erneut spielen dabei PDF-Spezifikationen eine zentrale Rolle: Mit dem jetzt verfügbaren PDF/A-3 Format lässt sich das elektro - nische Rechnungsformat „ZUGFeRD“ (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) erzeugen. Dieses Format wurde in Zusammenarbeit von Industrie, Verbänden und Bundesregierung entwickelt und 2014 veröffentlicht. Es hat beste Aussichten, sich zum zukünftigen Standard für den internationalen elektronischen Rechnungsaustausch zu entwickeln. Die Serie M/ ist heute schon darauf vor - bereitet. Lösung mit enormem Optimierungspotenzial Dass es heute bereits sehr gut ohne Papier geht, das zeigen wegweisende Kundenlösungen, die produktiv im Einsatz sind: Ein IT-Dienstleister beispielsweise setzt die Serie M/ als zentrale Drehscheibe ein, um wechselseitige Kommunikationsprozesse zwischen Unternehmenszentrale, Außendienst und Kunden vollständig digital und weitgehend automatisiert abzubilden. Zentrales Kommunikationsmittelsind die automatisch erzeugten, online ausfüllbaren und maschinell auslesbaren PDF-Dokumente, die in einem Kreisprozess Output und Input nahtlos miteinander verzahnen. Und weil die Lösung international genutzt wird, wird sie mit höchster Verfügbarkeit und Skalierbarkeit in der Cloud betrieben. Das Beispiel zeigt, dass mit leistungsfähiger Standard-Software wie dem Output-Management-System (OMS) der Serie M/ die technischen und organisatorischen Voraussetzungen durchaus vorhanden sind, um durchgängig digitale Kommunikationslösungen zu etablieren. Sie arbeiten deutlich effizienter als papiergebundene Lösungen und sparen wertvolle Ressourcen. Bedenkt man zudem, dass nach aktuellen Erhebungen von Versicherungsunternehmen zwischen 80 und 90 Prozent aller Kundendokumente ohne rechtliche Einschränkungen bereits heute digital zustellbar wären, so wird das enorme Optimierungspotenzial deutlich, das in diesen digitalen Lösungen steckt. Wesentliche Rolle physischer Dokumente Aber die Praxis zeigt, der Siegeszug digitaler Medien bewegt sich im Business- Umfeld nur gemächlich voran, insbesondere in Deutschland. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch physische Dokumente auf absehbare Zeit noch eine wesentliche Rolle in der Kundenkommunikation spielen werden. Deshalb bietet Kühn & Weyh als einer der ersten OMS-Hersteller mit dem neuen Release neben etablierten Druckformaten wie AFP, PCL und PostScript nun auch das zukunftsweisende PDF/VT als Ausgabeformat für hochvolumigen Transaktions- und Massendruck an. Ziel dieser Vorreiterrolle ist es, den Kunden neue strategische Lösungen aufzuzeigen, auch wenn die Hardware-Peripherie für dieses Format heute noch nicht flächendeckend zur Verfügung steht. Im Bestreben, die IT-Landschaft zu vereinheitlichen, bieten die Spezifikationen der PDF-Familie zudem die Möglichkeit, Drehscheibe für digitale und physische Kommunika - tionsprozesse: Etwa zeitgleich zur CeBIT hat Kühn & Weyh das neue Release 6.6 der OMS Produktsuite Serie M/ veröffentlicht. 52 | BIT 3–2015


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