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BIT 03-2015

BIT 3–2015 | 47 put-Management auf. Ein Beispiel: Die Erstellung und der Versand von Versicherungspolicen oder jährlichen Beitragsrechnungen laufen schon sehr erfolgreich über entsprechend batch - getriebene Prozesse. Die Regulierung von Schäden und deren Sachbearbeitung dagegen ist jedoch noch sehr unterschiedlich im Input- und Output-Umfeld integriert: Der Prozess der Antragsstellung kann oft nur über fest definierte Kanäle erfolgen. Der dann startende Informationsaustausch zur Schadensregulierung und der Versand des Bewilligungsbzw. Ablehnungsbescheids erfolgt ebenfalls noch auf starr definiertem Weg. Ein Multikanal-Ansatz würde hier Optimierungen mit sich bringen. Aktuell versuchen viele Organisationen, die Kanäle der bestehenden Output-Lösung durch additive IT-Lösungen zu erweitern. Die so entstehenden Inseln sorgen jedoch für Folgekosten und vereinfachen keinesfalls die Wartbarkeit der Output-Strecke. Wir empfehlen, zunächst eine ganzheitliche Konzeption des Input- und Output-Bereichs vorzuschalten – und dies nicht als reines IT-Projekt zu initiieren. Die Analyse des Dokumentenbestands sowie der Prozesse sollte strategisch beleuchtet werden. Erst im Anschluss sollte eine technische Lösung für die zu bedienenden Kanäle definiert werden. Vor der eigentlichen Produktauswahl sollte zudem eine Konsolidierung der Dokumente angestrebt werden. Oftmals ist eine 1:1-Überführung auf weitere Kanäle nicht mehr sinnvoll, da sie nur die Kosten in die Höhe treibt und die Erreichung von Performance- Zielen erschwert. Erst nach diesen „Hausaufgaben“ sollte man sich mit der Technologie auseinandersetzen und prüfen, was genutzt, ergänzt oder gar getauscht werden muss. Andere Herangehensweisen würden die Einhaltung von Budget-, Zeit- und Performance Zielen nur erschweren „Unternehmen, die schon einen sehr hohen Reifegrad haben, fragen schon jetzt nach Strategien und Konzepten ganzheitlicher Art, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.“ BIT Wie spielen aus Ihrer Sicht die Aspekte ECM, Output, Input, Analytics usw. zusammen? Und wie stellt sich Cenit diesem Trend, um den Kunden zu beraten und Lösungen anbieten zu können? Vogt Fachlich und technologisch wachsen diese Themen immer weiter zusammen. War in der Vergangenheit die technische Machbarkeit das limitierende Element, wird diese Frage nicht mehr gestellt. Vielmehr steht die Überlegung im Vordergrund, welche Information wann, wie, an wen, in welcher Frequenz über welchen Kanal transportiert werden muss. Um entsprechende Prozesse zu automatisieren, zu messen und zu prognostizieren, kommen Technologien aus allen genannten Bereichen gleichwertig zum Einsatz. In Summe kann man sagen, dass der technologische Aspekt heute immer mehr in den Hintergrund rückt, da vieles ausgereift und selbstverständlich ist. Im Kern steht vielmehr die Organisation des eigentlichen Kommunikationsprozesses. Es geht primär um dessen Automatisierung und damit Überführung in die digitalen Geschäftsmodelle und ihre Welten. Das sehen wir aktuell als eine unserer Kernaufgaben. BIT Vielen Dank für das Gespräch, Herr Vogt. (www.cenit.de) Profiforms feiert 20-jähriges Firmenjubiläum Qualität zahlt sich aus Profiforms, Experte für die Optimierung von Output-Management-Prozessen, feiert in diesem Jahr sein 20-jäh - riges Firmenjubiläum. Das Unternehmen gehört hierzulande zu den wenigen Anbietern, die die gesamte Prozesskette im Output-Management unterstützt. „Angetreten sind wir, das Output-Management neu zu erfinden“, so Holger Schröder, Mitbegründer und Geschäftsführer der Profiforms GmbH. Angespornt von dieser Idee entwickelte die Firma ihre Lösung zur Formularentwicklung permanent weiter – mit Erfolg. Heute können die Kunden des in Leonberg sit- vice konzipierten Lösung docxworld24 können Unternehmen ihre gesamten Output-Management- Prozesse kostengünstig auslagern. Ein Angebot, das laut Schröder immer mehr Unternehmen nutzen, da sie sich so Investitionen in ihre veralteten Druckzentren sparen. Angesichts des bei vielen Unternehmen sichtbaren Investitionsstaus im Bereich Output-Management geht Schröder davon aus, dass Profiforms auch zukünftig weiter wachsen wird. Von 2010 bis 2014 steigerte das mittlerweile auch in Berlin sitzende Unternehmen seinen Umsatz um 100 Prozent. Seinen Kunden stellt Profiforms die neuesten Entwicklungen auf dem Compass am 6. und 7. Mai in Leonberg vor. (www.profiforms.de). zenden Unternehmens dank der Output Management-Suite z. B. ihre Massendokumente auch für die individuelle Kundenansprache nutzen – auch in der Cloud. Zahlreiche Banken und Versicherungen, Telekommunikationsanbieter sowie Energieunternehmen und große Handelsketten wie Edeka oder Conrad Electronic SE nutzen mittlerweile die Lösung des 1995 von zwei Informatikern gegründeten Unternehmens. Darüber hinaus agiert die derzeit 25 Mitarbeiter zählende Firma seit 2009 auch als kompletter Druck-Service-Anbieter. Mit der als Software as a Serbit_


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