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BIT 03-2015

Geschäftsprozesse Enterprise-Content-Management 30 | BIT 3–2015 Optimal Systems: Software muss Spaß machen Mobilität im Vordergrund Zum Anfang jeden Jahres beschäftigen sich IT-Branchenkenner und Marktforschungsunternehmen mit den zukünftigen Trends und Entwicklungsschwerpunkten. Im BIT-Interview haben sich Dr. Nikola Milanovic, Geschäftsbereichsleiter Produktentwicklung, und Gregor Wolf, Geschäftsbereichsleiter Produkt-Management bei Optimal Systems, hierzu geäußert. BIT Herr Dr. Milanovic, Optimal Systems hat 2014 mit Enaio nicht nur einen neuen Namen für das Kernprodukt, die ECM-Suite, etabliert, sondern ist auch in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Integrationsfähigkeit und Mobilität einen ganz neuen Weg gegangen. Grundlegende Bausteine waren Benutzerfreundlichkeit, Integrationsfähigkeit und Mobilität. Wie sieht die künftige Entwicklung aus? Wo liegen die Schwerpunkte? Dr. Nikola Milanovic Ich sehe hauptsächlich zwei Schwerpunkte: Software-Usability und die unternehmensweite digitale Informationsnutzung. Ein einfacher und ständiger Zugang zu Informationen ist nicht nur wichtig, sondern zunehmend selbstverständlich. Erst die unternehmensweite Nutzung von Daten und digitalen Dokumenten schafft einen echten Mehrwert. Das ist eine Herausforderung für ein ECM-System, weil dies tief in die IT-Umgebung integriert werden muss – deshalb ist Integrationsfähigkeit schon immer ein großes Thema für Optimal Systems. Das Arbeiten mit Enaio macht Spaß, ist flüssiger, einfacher und mobiler geworden. Diese Richtung werden wir beibehalten. BIT Herr Wolf, die Trend-Diskussion in der IT-Welt wird seit einiger Zeit von den Themen Big Data, Mobilität, Social Media und Cloud dominiert. Wie relevant sind diese aus Ihrer Sicht für das ECM-Segment? Gregor Wolf Ergänzend dazu könnte man noch das Internet der Dinge und Industrie 4.0 erwähnen. Wobei ersteres nicht so relevant für uns ist, denn wir können zu dem Trend der„wearables“ nichts beitragen, sehr wohl aber zu Industrie 4.0, also der Vernetzung von Geräten und Informationsquellen. Als unternehmensweites Informationssystem muss sich ein ECM wirksam in die vernetzten und verteilten Informationsquellen integrieren. Mobilität erscheint mir das aktuell wichtigste Thema zu sein – auch in der ECMWelt. Das ist ein Thema, das gut zu uns passt: Das Ziel unserer ECM-Software ist, die unternehmensweite, standortunabhängige Nutzung von Informationen zu ermöglichen – eben auch mobil. Milanovic Wir erleben den digitalen Wandel. Technologie ist präsenter in unserem Leben als je zuvor. Digitalisierung prägt unser Leben immer stärker und ist der große Innovationstreiber der Wirtschaft. Ein wichtiger Aspekt, wenn wir über Trends reden, ist der Generationswechsel, der gerade stattfindet. Wir beobachten nicht nur in unserer Branche, dass die Entscheider und die Nutzer der Software mit der Technologie aufgewachsen sind (Digital Natives) und sie betrachten Software anders als früher: Wie gehen sie mit der Software um, welche Erwartungen haben sie an die Bedienbarkeit …? Die sozialen Netzwerke haben die Wahrnehmung von Technologie und wie mit Software interagiert wird grundlegend verändert. Deshalb findet eine Umwandlung statt: User-Experience gewinnt an Bedeutung. Wolf Stimmt. Deshalb ist Usability kein Trend, sondern ein Muss. BIT Was macht eine gute Software aus – etwa die Usability? Milanovic Eine gute Software ist einfach zu bedienen, ermöglicht Collaboration und ist immer verfügbar. Wolf Software muss Spaß machen. Erst dann wird sie vom Anwender gern genutzt. Und wenn man etwas gern benutzt, ist es unabkömmlich und man will mehr damit tun. BIT Betrifft das auch die mobilen Anwendungen? Milanovic Klar, sie müssen auch einfach und „sexy“ sein. Darüber hinaus müssen mobile Anwendungen so gebaut werden, dass sie tatsächlich Plattform und Device-unabhängig sind. Dr. Nikola Milanovic, Geschäftsbereichsleiter Produktentwicklung bei Optimal Systems: „Ein einfacher und ständiger Zugang zu Informationen ist nicht nur wichtig, sondern zunehmend selbstverständlich.“ Gregor Wolf, Geschäftsbereichsleiter Produkt- Management bei Optimal Systems: „Software muss Spaß machen. Erst dann wird sie vom Anwender gern genutzt.“ „Das Ziel unserer ECM-Software ist, die unternehmensweite, standort - unabhängige Nutzung von Informationen zu ermöglichen – eben auch mobil.“ „Der Nachholbedarf an papierlosen Workflows ist in vielen Branchen noch sehr groß: Die größte Nachfrage beobachten wir jedoch im industriellen Bereich.“


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