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BIT 03-2015

ständigkeit, Pragmatismus und eine durchaus kritische Sicht auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von IT-Investitionen. Die Vermeidung unnötiger Kosten wird aus Sicht der Unternehmen groß geschrieben. Gekauft und bezahlt wird nur, was wirklich sinnvoll und notwendig erscheint. Die Investition in ECM-Software lohnt sich durchaus: Immerhin bescheinigt das erfahrene Drittel den eingesetzten ECM-Lösungen einen großen Bei- Wofür ECM? 2013 hat der Bitkom bereits eine ähn - liche Studie in Auftrag gegeben. Im Gegensatz zur damaligen Befragung zeichnet sich jetzt ein deutlicher Rückgang an unternehmensweit eingesetzten ECMLösungen ab. Der Trend geht vielmehr hin zu Lösungen, die nur in einzelnen Abteilungen eingesetzt werden. Allein in der Buchhaltung hat sich der Anteil an ECM-Systemen seither verdreifacht. In den Bereichen Vertrieb und Einkauf setzen die Unternehmen mittlerweile doppelt so viele Speziallösungen wie noch vor zwei Jahren ein. Grundsätzlich neigen die Mittelständler, die erst jetzt investieren, eher dazu, zunächst den Einsatz von ECM-Werkzeugen nur auf die Unternehmensbereiche zu beschränken, in denen das größte Einsparungs - potenzial gesehen wird, wie in der Buchhaltung, oder in denen der größte Bedarf besteht. Unterm Strich weist der ECMMarkt beim Mittelstand Besonderheiten auf, die eng mit typischen Eigenschaften des Mittelstands verknüpft sind: Boden- Windream.con ECM-Konferenz Die Bochumer Windream GmbH veranstaltet vom 18. bis 19. November ihre Fachkonferenz für Prozess- und Dokumenten-Management, Win - dream.con. Die Konferenz findet zum dritten Mal im Bochumer Ruhr Congress statt und wartet mit einem umfangreichen Vortragsprogramm auf. Geplant sind rund 40 verschiedene Referate zu den Themen ECM-Grundlagen, Technik, Lösungen und Praxis. Die Veranstaltung bietet zudem unter dem Motto „ECM zum Anfassen“ eine große Ausstellung und Produktpräsentation rund um moderne ECM-Lösungen und Systemerweiterungen für Windream. Interessenten können bereits vorab ihr persönliches Ticket für die Teilnahme registrieren. (www.windream.com/wd.con) Vergangenes Jahr noch Finalist, ist BCT Deutschland beim Dialog-Award 2015 als Mitinitiator und Premiumpartner maßgeblich an der diesjährigen Preisvergabe am 29. April in Berlin beteiligt. Gemeinsam mit den weiteren Jury-Mitgliedern wird BCT-Geschäftsführerin Eva Bischoff innovative Ideen und Konzepte im Bereich der Strukturierung von Informationsprozessen speziell in den administrativen Unternehmensbereichen bewerten. „Die Möglichkeit, eine Auszeichnung wie den Dialog-Award mitzugestalten, ist eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere Arbeit im Bereich des Enterprise-Information-Management anerkannt wird“, erklärt Eva Bischoff. Im Rahmen des Dialog-Fachforums für Enterprise-Information-Management (EIM) gewährt das BCTTeam in zwei Fachvorträgen Einblicke in das zukünftige Arbeiten: Thomas Pilz stellt papierlose Arbeitskonzepte im Büro 2020 vor sowie die neue Mitarbeitergeneration der Smart Worker. Anhand der niederländischen Gemeinde Horst aan de Maas skizziert Math Huntjens die Möglichkeiten von EIM und digitalem Arbeiten in Behörden. Er informiert dabei auch über die maßgebliche Mitarbeit von BCT bei der Planung und Umsetzung eines digitalen Informations-Managements in Horst aan de Maas. Denn mit dem „Programm 3D“ zählten die Aachener – zusammen mit der niederländischen Gemeinde – zu den Finalisten und erhielten die Auszeichnung „Excellence with EIM“. (www..bctsoftware.de) Gemeinsam mit den weiteren Jury- Mitgliedern wird BCT-Geschäftsführerin Eva Bischoff innovative Ideen und Konzepte im Bereich der Strukturierung von Informationspro - zessen bewerten. trag zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Außerdem legt selbst der kleine Mittelständler zunehmend Wert auf Themen wie Rechts- und Datensicherheit bei der Dokumentenverarbeitung. Zukunft von ECM? Von den befragten Mittelständlern, die bisher keine ECM-Lösung nutzen, plant immerhin fast jeder fünfte die Anschaffung eines solchen Programms. Auf dem Wunschzettel der Unternehmen steht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an oberster Stelle. Außerdem wird Wert auf Bedienerfreundlichkeit, Flexibilität und Praktikabilität solcher Software gelegt. Abzuwarten bleibt, ob positive Nutzererfahrungen dazu führen, dass ECM-Lösungen den Einzug in neue Unternehmensbereiche schaffen. Laut amtlicher Statistik zählt Deutschland ca. 211000 Betriebe mit 20 bis 500 Mitarbeitern. Wendet man die Ergebnisse der Studie auf diese Zahl an, dann ist mit jährlichen Investitionen in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro zu rechnen. (www.bitkom.org) Methodik der Studie Für die Studie „ECM im Mittelstand“ wurden 805 Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern aus allen Branchen zu Aspekten wie der Verbreitung, dem Nutzen und zu Anforderungen an ECM-Software ebenso wie zu zukünftigen Entwicklungen und Trends rund um ECM im Mittelstand befragt. Die Ergebnisse stehen zum Download bereit unter www.bitkom.org/ecm. BCT Deutschland ist Partner des Dialog-Awards 2015 Digitales Arbeiten im Büro BIT 3–2015 | 27


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