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BIT 03-2015

Geschäftsprozesse 20 | BIT 3–2015 Messen Peter Balzuweit, CTO Balzuweit Stärkung der Gesamtmarke Das neue Konzept der IT & Business kommt uns als „Lösungsgestalter“ sehr entgegen, da wir schon heute mit unseren Produkten und Lösungen die Aufgabenstellungen unter - schied licher Fachbereiche abdecken können. Denn laut Aussage der Messe Stuttgart bestehen die Besucher nicht mehr nur aus Mitarbeitern der ITAbteilungen, sondern auch die Fachabteilungen sind mehr und mehr involviert. Daher versprechen wir uns von dem neuen Konzept ein breiteres Fachpublikum, dem wir optimale elektronische Dokumentenprozesse in den verschiedensten Unternehmensbereichen präsentieren können. Die Herausforderung durch die Zusammenlegung und die damit verbundene räumliche Nähe aller Aussteller liegt wohl mehr denn je in einer gelungenen Präsentation des eigenen Portfolios. Dieser Herausforderung stellen wir uns aber mit viel Elan und sind gespannt, ob wir an die erfolgreiche Teilnahme der vergangenen Jahre anknüpfen können. Zwar sorgte der Name DMS Expo in der Vergangenheit natürlich dafür, dass der Besucher genau wusste, was ihn erwartet. Ein einheitlicher Name führt aber insgesamt sicher zu einer Stärkung der Gesamtmarke IT & Business, die letztlich auch den Ausstellern zugute kommen wird. (www.cto.de) Peter Balzuweit, Geschäftsführer, CTO Balzuweit: „Ein einheitlicher Name führt ins - gesamt sicher zu einer Stärkung der Gesamtmarke IT und Business, die letztlich auch den Ausstellern zugute kommen wird.“ Karl Heinz Mosbach, ELO Konsequent Aus Vermarktungssicht ist es ein konsequenter Schritt, nicht mit verschiedenen Teilmessen zu agieren, sondern sich mit einer zentralen Messe für digitale Prozesse und Lösungen zu positionieren. Es ist sicherlich noch ein längerer Weg, der so neu geschaffenen Marke IT & Business den Glanz und das Profil zu verleihen, die es braucht, um als anerkannte IT-Messe im Süden Deutschlands wahrgenommen zu werden. Eine wichtige Karl Heinz Mosbach, ELO-Geschäftsführer: „Es liegt an der Branche selbst, für die Sichtbarkeit der Themen zu sorgen.“ Grundvoraussetzung ist jedoch, dass genügend Entscheider und Projektverantwortliche die IT & Business besuchen. Für die Besucher muss sich der Messebesuch lohnen. Eine Herausforderung, der sich nicht nur die Messegesellschaft Stuttgart selbst, sondern auch die Aussteller stellen müssen. Natürlich stimmt es mich traurig, dass damit die Branchenmesse DMS Expo verloren geht. Letztlich muss man aber die Entscheidung, an der die DMS-/ECM-Branche sicherlich auch ein Stück weit selbst schuld ist, akzeptieren. Der Themenkomplex DMS/ECM selbst wird auch unter der neuen Dachmarke IT & Business nicht verschwinden, sondern durch Vortragsbühnen sowie die Herstellerlösungen an sich auch weiterhin im Themenspektrum präsent sein. Aber eben nur noch in untergeordneter Stellung. Auch hier liegt es wiederum an der Branche selbst, für die entsprechende Sichtbarkeit der DMS-/ECMThemen zu sorgen. Wir sind gerade in der Phase, den Auftritt mit unseren Business-Partnern abzustimmen. (www.elo.com) Digitalisierung, Virtualisierung und Industrie 4.0 sind zurzeit die beherrschenden IT-Leitthemen in der Wirtschaft und Wissenschaft. Im Kern geht es dabei um die Optimierung der Business-Prozesse beim Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine mit Unterstützung der Informationstechnik. Hierbei ergeben sich viele miteinander vernetzte Geschäftsfelder, wie beispielsweise E-Commerce, E-Procurement, ERP- und PPS-Einsatz, ECM und -Dokumenten-Management- Systeme. Die Gesellschaft für Organisation beschäftigt sich aus ganzheitlicher Sicht mit der prozessorientierten Organisationsentwicklung und wird auch u. a. auf der IT & Business mit BPM-Tool-Anbietern vertreten sein. Deshalb ist die GfO auch sehr damit einverstanden, dass die bisherigen drei IT-Teilmessen zu einer einzigen IT- und Business-Messe zusammenwachsen. Die 1922 als gemeinnütziger Verein gegründete Gesellschaft für Organisation (GfO) sieht Organisation als einen integralen Bestandteil der Führung und damit als zentrale Aufgabe des Managements an. Strategie, Organisation, Kultur und Technik, insbesondere auch die IT, müssen in Hinblick auf den Geschäftserfolg ganzheitlich aufeinander abgestimmt werden. Interne und externe Spezialisten (Berater, Inhouse-Consultants, Business Analysten, Organisatoren, Personalentwickler, Projekt- und Prozess- Manager) unterstützen das Management bei diesen Aufgaben. Die GfO-Vereinsmitglieder und Interessenten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft teilen ihre Erfahrungen, lernen voneinander und diskutieren miteinander im Rahmen von deutschlandweit stattfindenden Regionalmeetings, Tagungen und Expertenkreisen. (www.gfo-web.de) Prof. Dr.-Ing. Hartmut F. Binner, Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender GfO: „Die GfO ist sehr damit einverstanden, dass die bisherigen drei IT-Teilmessen zu einer einzigen IT- und Business- Messe zusammenwachsen.“ Prof. Dr.-Ing. Hartmut F. Binner, GfO Vernetze Geschäftsfelder


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