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BIT 03-2015

Geschäftsprozesse Office-Systeme 14 | BIT 3–2015 Automatisierung setzt Potenziale frei Der Wissensarbeiter von heute, der Inhalte schafft und Informationen teilt, ist auf eine effiziente Recherche angewiesen. Dies gelingt noch besser durch selbstlernende Systeme und automatisierte Abläufe wie die digitale Erfassung von Dokumenten, deren automatische Konvertierung, Indexierung, Datenextrahierung, Verteilung und Archivierung. Denn nur so bleibt ihm künftig mehr Zeit, sich auf seine wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Zwei Drittel der Information-Worker in der vorliegenden Studie sind der Ansicht, dass sich dokumentenintensive Abläufe in ihrem Fachbereich automatisieren lassen. Das meinen 75 Prozent der Mit - arbeiter aus der Rechtsabteilung und 72 Prozent der Befragten aus der Buchhaltung. Mit jeweils 71 Prozent sind auch die Mitarbeiter aus IT und Vertrieb mehrheitlich der Meinung, dass dafür Potenzial vorhanden ist. „Um dokumentenintensive Prozesse zu automatisieren, empfiehlt sich ein Enterprise Content-Management-Tool, das alle Geschäftsprozesse durchgängig miteinander vernetzt“, sagt Christopher Rheidt. Jedes zweite befragte Unternehmen verwendet dies bereits, jedoch kommt es bei den meisten nur punktuell zum Einsatz. Neun von zehn Unternehmen fehlt es demnach an einem durchgängigen Konzept. Ein solches ist allerdings unabdingbar, um einen effizienten Umgang mit Dokumenten und Formularen zu ermöglichen. Ein Grund dafür könnten ungelöste Datenschutz- und Sicherheitsfragen sein. Viele Unternehmen scheuen sich, sensible Unternehmensdaten und geschäftskritische Anwendungen einer anonymen Cloud anzuvertrauen. TA Triumph-Adler nimmt diese Bedenken ernst. „In der heutigen Arbeitswelt ist das Thema Cloud noch mit vielen Vorbehalten belegt“, weiß Experte Rheidt. „Das Sicherheitskonzept von professionellen Rechenzentren ist oftmals moderner und umfassender als unternehmenseigene Lösungen. Das Cloud-Angebot, das wir unseren Kunden machen, erfüllt internationale ISO-Normen und Rahmenwerke, die Server stehen in Deutschland in einer sicheren Umgebung und die Daten werden mit modernster Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologie gesichert.“ Neue Technologien, neue Arbeitsplatzmodelle Viele der heutigen Berufstätigen sind die Cloud-Worker von morgen. Hinzu kommen Young Professionals, die ihren digitalen Lifestyle ganz selbstver- Arbeitsplatz der Zukunft liegt in der Cloud Moderne Technologien wie die Cloud sind die Voraussetzung dafür, dass der Arbeitsplatz der Zukunft auch Wirklichkeit wird. Unter dem Motto „Workspace as a Service“ werden in Zukunft ganze IT-Arbeitsplätze in die Cloud verlegt. 54 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen teilen diese Ansicht und sind der Meinung, dass im Jahr 2025 IT-Arbeitsplätze mehrheitlich aus der Cloud bereitgestellt werden. Virtualisierungstechniken sorgen dafür, dass Anwender ihre gewohnte Desktop-Oberfläche inklusive Anwendungen und Services zentral bereitgestellt bekommen. Aus Sicht von IDC sind die Vorteile der Cloud eine kurze Entwicklungs- und Integrations-Phase, ein subskriptionsbasiertes Abrechnungsmodell und eine hohe Skalierbarkeit. Bis sich das Konzept „Workspace as a Service“ vollends etabliert hat, müssen Unternehmen allerdings noch passende Strategien entwickeln. 22 Prozent der Unternehmen stellen demnach virtuelle Arbeitsplätze aus der Public-Cloud, 44 Prozent aus der Private-Cloud zur Verfügung. Jedoch haben sich 27 Prozent der Organisationen bis dato noch nicht mit einer konkreten Umsetzung auseinandergesetzt. Laut IDC-Studie werden innovative Technologien die bisherige Art zu arbeiten revolutionieren. Unter dem Motto „Workspace as a Service“ werden in Zukunft ganze IT-Arbeitsplätze in die Cloud verlegt. (alle Abb.: TA Triumph-Adler)


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