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BIT 02-2015

BIT 2–2015 | 87 arbeitenden zu verteilen und zu validieren.“ Die ABB-Mitarbeiter müssen keine einzige Information ins System tippen. Denn die Kofax-Software erkennt automatisch, welcher Lieferant eine Rechnung geschickt hat. Die Lösung findet die Bestellnummer auf der Rechnung, vergleicht sie mit den Bestelllisten und gleicht Betrag, Währung, zuständigen Mitarbeiter, Belegnummern, Belegdatum, und weitere Daten miteinander ab. „Alle wichtigen Daten werden automatisch aus der Rechnung ausgelesen“, bestätigt Zimmermann. „Bereits bei den ersten Testläufen konnten wir hervorragende Ergebnisse hinsichtlich der Erkennungsrate erzielen. Mittelfristig wollen wir eine Erkennungsrate von 90 Prozent erreichen.“ Zusätzliche Motivation Die Rechnungsverarbeitung ist ein hochkritischer Prozess. Kein Wunder, dass der CFO der ABB Schweiz in das Projekt involviert war. Im ABB-Headquarter hatte der CIO von ABB die finale Entscheidung für das Projekt unterzeichnet. Für alle Beteiligten waren Kosten, Qualität und Produktivität die Kriterien für eine erfolgreiche Integration. „Wir konnten alle drei Faktoren erfolgreich umsetzen“, freut sich Zimmermann. „Und alle drei Faktoren greifen bei der Berechnung des ROI ineinander.“ Ein entscheidender Vorteil ist, dass die Qualität der Rechnungsverarbeitung in Zukunft in den Händen der ABB-Mitarbeiter liegt. „Denn ABBMitarbeitende wissen sehr genau, was die einzelnen Positionen auf einer Rechnung bedeuten, welche Daten und Informationen auf einer Rechnung wichtig sind und wie sie in der Buchhaltung zugeordnet und gebucht werden. Wir haben die Qualität unserer Arbeit deutlich verbessert, und unsere Lieferanten haben die positiven Auswirkungen sofort gespürt“, so Zimmermann weiter. „Wir können Rechnungen nun bereits am Morgen einscannen und tagfertig validieren. Dies ermöglicht es uns, Falschzahlungen zu vermeiden, die Skonto-Ausschöpfung zu verbessern und dadurch die Produktivität der Kreditorenbuchhaltung im Allgemeinen zu steigern. So rechnen wir mit einem verhältnismäßig raschen ROI.“ Tatsächlich quantifizierten Zimmermann und sein Team bereits nach kurzer Zeit die ersten Erfolge. Das neue System ist am 27. Oktober in Produktion gegangen. Und schon zum Abschluss des Monats freute sich das Team über einen ersten Erfolg: Das Volumen der verarbeiteten Schnell und effizient: Die Punkte Integration, Analysen, Erfassung, Mobil und Prozess-Management spielen für Smart-Process-Applications eine bedeutende Rolle. Rechnungen lag um 10 Prozent höher als zuvor. Dies erfreut natürlich auch die Mitarbeitenden der ABB-Shared- Accounting-Services und steigert zusätzlich die Motivation des gesamten Teams. (www.kofax.com) Inotec & SCE Software: Scan-Client Rasanter Workflow Auf dem Inotec-Partnerstand auf der CeBIT gibt es Hochleistungs-Scannen in höchster Präzision und Geschwindigkeit zu sehen. Mehr als 300 Blatt pro Minute (600 Images) scannt der Scamax 8x1 von Inotec ein. Damit die daraus entstehenden digitalen Images auch ohne zeitliche Verzögerungen verarbeitet werden, hat die SCE Software & Services GmbH einen speziellen Scan-Client entwickelt. „Twin - Scan stellt sicher, dass der Scan-Workflow die volle Geschwindigkeit des Geräts nutzen kann“, erläutert Eberhard M. Stahl, SCE-Geschäftsführer. Twin - Scan gibt es für die Betriebssysteme Win dows, Linux/Unix und Mac OS. Der SCE Scan-Client ist modular aufgebaut und vollständig skalierbar. Mit TwinScan werden zudem die verfügbaren Prozessoren bzw. Rechenkerne optimal ausgenutzt. Der Scan- Client unterstützt dabei auch moderne Mehrkernsysteme, was eine schnelle Verarbeitung auch bei komplexen Scan-Workflows ermöglicht. Zudem lässt sich die Scan-Software auch über einen Touchscreen steuern. Der gesamte Scan-Vorgang und die Qualitätskontrolle können somit – wie von Smartphones und Tablets gewohnt – mit Gesten und Fingertipps durchgeführt werden. (www.inotec.eu)


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