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BIT 02-2015

BIT 2–2015 | 77 Besonders praktisch ist die Automode Funktion, bei der Drucksensoren in den beiden Buchwippentellern den Andruck vollautomatisch steuern. Dass Bediener hier nur noch umblättern und die Seiten glattziehen müssen, steigert die Produktivität erheblich. Den einzelnen A1-Scan schafft der Bookeye in weniger als drei Sekunden bei 200 dpi, selbst nur sieben Sekunden bei 400 dpi. Das Ergebnis ist sogleich präzise auf einem 22 Zoll großen Monitor zu sehen. Da es sich um ein Spezialprodukt für einen Nischenmarkt handelt, erwartet der Hersteller Image Access zunächst zwar nur 25 bis 30 Bestellungen pro Jahr, sieht aber vor allem wegen der optimalen ergonomischen Lösung sehr gute Zukunftsperspektiven. Schließlich wird Inklusion ein im Arbeitsleben immer wichtigeres Thema, und das höhenverstellbare Gerät eignet sich hervorragend für die Ausstattung behindertengerechter Arbeitsplätze. Hinzu kommt die Steuerung über ein separates Bediengerät mit integriertem Touchscreen. Neben der Qualität besticht freilich auch der Preis. Während vergleichbare Modelle anderer Hersteller gut und gerne das Doppelte kosten, ist der Book eye 4 V1A-C35 schon für unter 40000 Euro zu haben. Hier profitiert der größte bislang gebaute Bookeye-4- Buch-Scanner eindeutig davon, dass er Teil einer Scanner-Familie ist: Ohne die Synergieeffekte und Erfahrungen mit den bewährten, tausendfach gebauten Bookeyes der bisherigen Produktlinie ließe sich so hohe Qualität zu einem derart günstigen Preis überhaupt nicht kalkulieren. Selbstverständlich verfügt „der Große“ über alle Vorzüge seiner Geschwister: Jeder Bookeye-4-Buch- Scanner lässt sich nicht nur in jedes Netzwerk mit jedem beliebigem Betriebssystem integrieren, sondern auch über die Scan2Net-Technologie flexibel ansteuern. So sind zudem Fernwartung, Fernanalyse und Firmware- Updates per Web-Interface jederzeit gesichert. (www.imageaccess.de) Der Buch-Scanner Bookeye 4V1A-C35 entlastet den Bediener von kraft - raubenden Tätigkeiten. Die motorisch angetriebene V-förmge Buchwippe bewältigt einen Hub von 35 cm – alternativ 50 cm. Interview mit Rüdiger Klepsch Extreme Bedingungen Für ein ganz besonderes Projekt hat der Scanner-Spezialist Image Access im letzten Jahr über hundert Bookeye-Scanner in den Nahen Osten geliefert. Mit diesem Digitalisierungs - projekt soll ein komplettes Meldewesen aufgebaut werden. BIT sprach mit Geschäftsführer Rüdiger Klepsch über die extremen Anforderungen und Bedingungen dabei. eines jeden modernen Registerwesens. Wie so oft bei Projekten mit sensiblen Daten war die Anforderung, dass die Scanner mobil sind. Das heißt, gescannt wird in über 600 Melderegisterämtern und die Scanner müssen dorthin gebracht werden. BIT Was war ausschlaggebend für die Entscheidung der Auftraggeber zugunsten von Bookeye 4? Rüdiger Klepsch, Vertriebsleiter und Geschäftsführer der Image Access GmbH: „Nur die Verpackung wurde von Image Access diesmal neu ent - wickelt, um härteste Anforderungen für den langen Weg per Seefracht und über unbefestigte Landstraßen mit Sicherheit zu bestehen.“ BIT Herr Klepsch, Image Access hat 104 Scanner in den Nahen Osten geliefert, die als Hardware das Fundament eines modernen Meldewesens liefern sollen. Was war die Besonderheit dieses Großauftrags? Rüdiger Klepsch An dezentralen Standorten werden Familienbücher in unterschiedlichen Formaten gescannt. Aus diesen Millionen Images entsteht eine landesweite Datenbank, Basis


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