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BIT 02-2015

BIT 2–2015 | 101 Drupa wechselt nach 2016 in einen neuen Turnus In Zukunft alle drei Jahre Die Drupa, Weltleitmesse für Print und Crossmedia Solutions, wechselt nach 2016 (31. Mai bis 10. Juni) vom Vierin den Dreijahresturnus. Diese Entscheidung hat das Drupa-Komitee beschlossen. „Die gesamte Print-Prozesskette hat sich durch die Auswirkungen des Internets und digitaler Technologien verändert. Neue Anwendungen und Lösungen entwickeln sich dadurch und eröffnen zusätzliche Geschäftsfelder. Gleichzeitig rücken innovative Technologien wie 3D-Druck, Printed Electronics oder Functional Printing in den Fokus“, erläutert Claus Bolza- Schünemann, Vorsitzender des Drupa- Komitees und Vorsitzender des Vorstands Koenig & Bauer AG, die Hintergründe dieser Entscheidung. „Umso wichtiger ist für unsere Kunden, sich über neueste Technologien einen Überblick zu verschaffen und gleichermaßen auch Inspirationen für neue Geschäftsmodelle und Lösungen zu bekommen. Im Weltmaßstab ist die Drupa die einzige Fachmesse, die dies bieten kann – und das künftig alle drei Jahre.“ Erfreulicher Nebeneffekt dieses Turnuswechsels: Die enge terminliche Nachbarschaft zur Interpack, Messe für die Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie, im Jahr 2020 wird vermieden. „Vor allem für unsere Drupa-Aussteller, die sich auf den Bereich Verpackungsdruck spezialisiert haben, wäre diese Situation nicht tragbar gewesen. Hier steht eindeutig der Kundennutzen im Vordergrund“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, diese Entscheidung. Nach 2016 wird die Drupa in einen Dreijahresturnus wechseln. Die genauen Termine stehen zwar noch nicht fest; klar ist aber, dass die Drupa jeweils im klassischen Drupa- Monat Mai der Jahre 2019, 2022 und 2025 in Düsseldorf stattfinden wird. (www.drupa.de) Seal-Systems-Lösung für Terminalserver-Umgebung Treiberkonflikte adé Eine zentrale Herausforderung bei der Nutzung von Terminalserver-Umgebungen ist und bleibt das Drucken. Die Spezialisten für unternehmens weite Print- und Output-Management-Lösungen von Seal Systems bieten mit ihrem zentralen Systemansatz eine IT-Strategie, um den Anforderungen an das Druck-Management im Terminalserver- Bereich gerecht zu werden und das Potenzial der virtualisierten Desktops auszuschöpfen. Die Corporate-Output-Management Software Plossys netdome von Seal Systems ermöglicht die Einbindung eines zentralen Druck-Servers in Citrix-XenApp-/Citrix-Xen-Desktop- Umgebungen, ohne geräte- oder herstellerspezifische Druckertreiber auf den Terminalservern und den virtuellen Desktops zu installieren. Alle physischen und virtuellen Desktops sowie Terminalserver bleiben dabei frei von nativen Drucker treibern. Diese müssen auch nicht im Backend installiert und gepflegt werden, da sie durch den von Microsoft zertifizierten Seal-Systems- MasterDriver ersetzt werden. Dieser Treiber ist kundenspezifisch konfigurierbar und bietet für jedes Einzelgerät die individuellen Ausgabeoptionen an. Dabei handelt es sich um ein einziges Treiberpaket für alle Gerätetypen aller Hersteller in 32 und 64 Bit. Anwender können so nahtlos von allen Anwendungen auf alle Geräte ausgeben. Die Output-Management-Plattform deckt auch alle elektronischen Ausgabewege ab. Die Übertragung der Druckdaten erfolgt komprimiert und bandbreiten - optimiert. Der Treiber wird einmal auf den Rich-Clients oder auf einem Windows- Printserver installiert. Über eine App, die entweder auf dem Rich-Client oder auf dem Terminalserver installiert ist, kann sich der Anwender eine Übersicht verschaffen, welche Geräte für ihn zur Verfügung stehen. Durch einen Klick kann sich der Anwender einen Drucker in seiner Umgebung einrichten. Die Druckereinrichtung erfolgt auf dem MasterDriver. Die zentralen Administrations- und Monitoring-Oberflächen vereinfachen zudem die Einrichtung und Verwaltung komplexer Druckumgebungen. Die Einrichtung oder Entfernung eines Druckers kann z. B. mit wenigen Mausklicks auf allen gewünschten Systemen erfolgen. Die Seal-Systems- Lösung ist optimal geeignet, um auch verteilte Außenstandorte anzubinden. Der zentrale Druck-Server ermöglicht dabei die Einsparung von Druck-Servern an den Standorten. Neben Netzwerkdruckern können auch lokale Drucker an das zentrale Output-Management angebunden werden. (www.sealsystems.de)


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