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BIT 06-2014

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 60 | BIT 6–2014 Kühn & Weyh Expertentag: PDF/UA im Fokus Wegweisend für die Output-Praxis Kundenerfahrungen und Kundenwünsche kennzeichneten den 14. Expertentag von Kühn & Weyh in Freiburg. Der Spezialist für Corporate-Output-Management konnte mit seiner auf Java basierenden neuen Plattform-Generation in den letzten Jahren zahlreiche Neukunden gewinnen. Eines der Highlights des diesjährigen Kongresses war die intensive Auseinandersetzung mit den Spezifikationen des PDF-Formats. Kommunikation und Kultur nahmen dabei ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Gleich im Eröffnungsvortrag von Geschäftsführer Klaus Ganter wurde deutlich, dass neben den Trendthemen wie zunehmender elektronischer Versand und mobile Präsentationssysteme für Dokumente und die noch stärker individualisierte Kundenkommunikation ein Thema im Mittelpunkt stehen sollte, das in der Praxis noch viel Handlungsbedarf hervorruft. Es geht um das Format PDF, das in seinen zahlreichen Spezifikationen noch enormes Potenzial für neue Geschäftsinitiativen bietet. Sei es als ausfüllbares Formular, als standardisierte Spezifikation für den elektronischen Rechnungsaustausch und Rechnungsversand, als Format für die Druckvorstufe und den variablen Datendruck und insbesondere als Format für den barrierefreien Zugang zu Dokumenten und Inhalten in der Spezifikation PDF/UA. Klaus Ganter bezeichnete PDF/UA als „sein Lieblingsthema“, weil es für die Output Anwenderunternehmen wie auch für Kunden der Unternehmen einen sehr hohen praktischen Wert bietet. Folglich nahm das PDF-Thema in den Präsentationen der aktuellen Version 6.5 und der nächsten Version 6.6 großen Raum ein. Barrierefreier Zugriff auf Dokumente Dass das Thema auch bei den anwesenden Output-Managern, Text- und Dokumentverantwortlichen und Experten für dokumentbasierte Kundenkommunikation auf großes Interesse stieß, zeigten die Fragen und Diskussionsbeiträge. Großes Echo löste insbesondere der Vortrag von Olaf Drümmer aus. Der Vorsitzende der PDF Association demonstrierte an unterschiedlichen Einsatzszenarien die Rolle des PDF und seine Spezifikationen für Archivierung, Druckvorbereitung, Transaktionsdruck, Präsentation und Anwenderkomfort. Besonderes Interesse galt dem Format PDF/UA für den universellen, barrierefreien Zugriff. Olaf Drümmer erläuterte, wie ein PDF aufgebaut und verarbeitet werden muss, um in unterschiedlichsten Szenarien effizienten und verlässlichen Zugriff zu allen Inhalten zu garantieren. An dieser Stelle appellierte Klaus Ganter an die Zuhörer, PDF/UA nicht nur als Pflichtformat für Behörden zu sehen, sondern den Nutzen für einen uneingeschränkten Zugriff auch bei privaten Krankenversicherungen, für Kontoauszüge, Verträge und vieles mehr zu reflektieren. Mit Recht ist man bei Kühn & Weyh stolz darauf, dass die Serie M/ als eines der ersten Output-Management-Systeme auf dem Markt barrierefreie Dokumente im ISO-Standard PDF/UA produzieren kann. Die über 150 Teilnehmer des Kühn-&-Weyh Expertentages, vorwiegend Organisatoren, Administratoren, Manager und Anwender aus den Branchen Versicherung, Finanzdienstleister und Energieversorger, nahmen die Ausführungen mit großem Interesse zur Kenntnis, wie die anschließenden Wortmeldungen zeigten. Input für die Output-Praxis Die Veranstaltung setzte drei Programmschwerpunkte: Kundenvorträge aus Projekten mit der Produktserie M/, aktuelle Herstellerinformationen und schließlich Produkt-Workshops. Letztere waren aufgeteilt in überschaubare Arbeitsgruppen, in denen die Moderatoren anhand von Live-Präsentationen aktuelle Themen aufgriffen wie etwa Kommunikation ohne Me- Klaus Ganter, Geschäftsführer Kühn & Weyh: „PDF/UA ist mein Lieblingsthema, weil es ein hohes Nutzenpotenzial ermöglicht.“


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