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BIT 06-2014

wurde, entsteht nun der Überblick über alle relevanten Kenngrößen: • Eigene Volumina wie Druckvolumen (gegliedert nach Farbe und Qualitätsstufe, SW, Papierformaten), Versandvolumen (gegliedert nach Carrier, Sendungsgrößen, ggf. elektronische Volumen und „Portokosten“), Nachverarbeitungsvolumen (gegliedert nach Nachverarbeitungsarten, z. B. Heften, Binden, Lochen, etc.), Maschinenbedarf (-einsatz, -nutzungsgrade, -intensitäten), erforderlicher Personaleinsatz und Schichtenplanung sowie Kostenübersicht und -verteilung, Materialeinsatz und -verwendung. • Fremdproduzierte Volumen, die rausgegeben werden, weil die eigenen Produktionsanlagen nicht passen oder es komplette Handarbeit ist bzw. die eigene Produktionskapazität für den Versandzeitpunkt nicht ausreicht. Man hat nun einen detaillierten Überblick über alle Vorgänge und betreibt auf diesem Wege eine industrielle Produktion, die man nun den sich verändernden Bedingungen anpassen kann. Und diese sind in den nächsten Monaten bis Jahren zu erwarten. Fasst der Farbdruck nun deutlich mehr Fuß und wächst der Offset-Druck dank digitaler „Offset-Pressen“ mehr und mehr mit dem heutigen Digital- und Transaktionsdruck zusammen. Die Auswirkungen werden groß sein. Da ist es gut, wenn man bereits eine technisch langlebige, zuverlässige, moderne und skalierbare Infrastruktur mit ICOM ProductionControl hat, die dies heute bereits unterstützt. Die Resultate, die dabei erzielt werden können, sind beeindruckend. Denn selbst wenn in der ersten Zeit nur der Output zentral geroutet wird und man erst einmal wie bisher produziert, erhält man doch einen detaillierten und umfassenden Überblick. Dieser ermöglicht eine volumen- und saison- bzw. zeitplanorientierte Bedarfsplanung – an Hardware und personellen Ressourcen. Auf diese Weise ist es möglich abzuschätzen, was für Hardware benötigt wird bzw. sinnvoll angeschafft werden kann. Maschinen, die sich für einen Bereich nicht lohnen, lohnen sich ggf. auf einmal für die Gesamtproduktion und bereichern das Leistungsspektrum. Zusammenlegung setzt neue Ressourcen für weitere Aufgaben und Dienstleistungen frei. Es erschließt sich zum ersten Mal die Möglichkeit, strukturierte und auch hoch automatisierte Geschäftsprozesse übergreifend in allen Bereichen des Output-Managements zu entwerfen und zu implementieren. Dauerhafte Kosteneinsparungen in größeren Dimensionen sind damit umsetzbar und mit bestehenden Ressourcen können wesentlich höhere Produktionskapazitäten betrieben und neue Leistungen angeboten werden. Die Kostenweiterverrechnung an alle Fachabteilungen kann nun für alle zentralen Produktionen übergreifend, ganzheitlich und absolut verursachergerecht stattfinden. Spieß umdrehen Anstatt in der Abwärtsspirale sinkender Volumen und steigender Kosten zu sein, dreht man nun diesen „Spieß“ um und wird zum Gewinner aus steigenden Volumen, effizienter, zeitgemäßer und vor allem zukunftssicherer Geschäftsprozesse. „Output muss keine ‚dumme Insel’ sein“, erklärt ICOM-Geschäftsführer Thomas Zerwes: „Sie kann und wird mit dem Rest des Unternehmens zu einer Gesamtlösung vernetzt und wird wichtige Informationen für die anderen Geschäftsprozesse als ein wesentlicher Kommunikationsprozess zuliefern.“ Je besser der Output-Manager diese Dinge „im Griff hat“, um so besser ist er für die nun kommenden Revolutionen der Druckbranche gerüstet: Neue Hardware wie digitale Druckerpressen, die zu Offset-Geschwindigkeit, Offset- Preisen und mit Offset-Materialen zukünftig einmal die digitalen Produktionen fahren sollen (wenn man den Ankündigungen der Anbieter glauben darf), wird die Herausforderungen der Zukunft abstecken, an denen sich eine Produktion, die überleben und wachsen will, messen muss. Das betrifft Transaktionsdruck, dezentralen Output, Hausdruckerei und Offset-Druck. „Es bleibt spannend und wird sogar noch spannender“, betont Zerwes: „Denn nach der Software- Revolution in der schwarzen Kunst der 1990er (DTP, Pagemaker, Quark Xpress, PDF) folgt nun bald die Revolution der Hardware – und wir können uns entscheiden, ob wir als Zuschauer oder als Akteure mit dabei sind.“ ICOM-Anwender haben heute mit ICOM ProductionControl, ICOM Dokustream und ICOM MakeReady das Instrumentarium, um diesen Wandel selbst aktiv zu ihrem Vorteil und dem Vorteil ihres Unternehmens und ihrer Kunden zu gestalten – als Akteure. (www.icomsoftware.de) ICOM zieht mit seiner umfassenden Palette an Lösungen eine Klammer um alle Output - Prozesse – und schafft somit einen Gesamtüberblick über das unternehmensweite Output- Management. BIT 6–2014 | 55


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