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BIT 06-2014

Geschäftsprozesse Scannen 48 | BIT 6–2014 Image Access: Hightech-Schmiede wird 20 Jahre alt Scanner made in Germany Auf 20 erfolgreiche Jahre Firmengeschichte blickt der Scanner- Spezialist Image Access GmbH zurück. Eine ungewohnte Perspektive für das Wuppertaler Unternehmen, das traditionell eher in die Zukunft schaut: Im Jubiläumsjahr ergänzt es sein Angebot um die Sparte Mikrofilm – und ist nach wie vor der einzige Anbieter, auf dessen Scanner mobile Endgeräte direkt zugreifen können. Mit der Entwicklung und Herstellung innovativer Spezialkameras begann 1994 die Erfolgsstory des Ingenieurs Thomas Ingendoh. Aus seinem Zwei- Mann-Betrieb wuchs bald ein High - tech-Unternehmen mit Weltruf. Mehr als 50 Mitarbeiter arbeiten dafür mittlerweile am Stammsitz im Bergischen Land, darunter allein zehn in der Entwicklungsabteilung. Hinzu kommen langjährige Vertriebspartner in über 70 Ländern, darunter eine Niederlassung in den USA, wo niemand den Firmennamen übersetzen muss: „Image Access“, das ist der Zugang zu optisch erschlossenem Material bei optimaler Schonung der Originale. „Built to last“, gebaut für die Ewigkeit mit solidem „German Engineering“ wirkt als starkes Verkaufsargument vor allem im amerikanischen Markt. So legt Image Access Wert auf wartungsfreie Konstruktionen aus Edelstahl und eloxiertem Aluminium; denn der Einsatz von Kunststoff wäre verbunden mit Abrieb, statischer Auf - ladung und höherem Verschmutzungsrisiko. Bei 99 Prozent Luftfeuchtigkeit und weit über 35 Grad im Schatten soll ein Widetek auch in den Tropen störungsfrei funktionieren – oder auf hoher See, mit Schraubfüßen gesichert. Gründer und Geschäftsführer Ingendoh: „Alle unsere Geräte zeichnen sich durch besondere Robustheit aus.“ Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten mittelständische ISO-zertifizierte Zulieferer überwiegend aus der Umgebung Wuppertals, das als älteste Industrieregion Westdeutschlands über Internationaler Vertriebspartner - tag 2013 auf dem Gelände des Wupper taler Scanner-Herstellers Image Access. einen hervorragenden Ruf für Qualitätsproduktion und entsprechendes Know-how verfügt. Jahr für Jahr verlassen rund 2500 Scanner-Einheiten das Werksgelände, alle „made in Germany“. Ein Teil geht als hochspezialisierte OEM-Ware zu anderen Herstellern, darunter auch Kodak. Seine beiden wichtigsten Eigenmarken hat Image Access zu kompletten Produktlinien entwickelt: Book eye und Widetek. Die Bookeye- Haupteinsatzgebiete sind Bibliotheken, Archive, Forschungseinrichtungen, aber auch Machtzentren wie das Weiße Haus oder der Kreml. Wideteks bewältigen vielfältige Spezialaufgaben für große Formate bis zu 48 Zoll (mehr als 1,20 Meter Breite) etwa in Planungsabteilungen, Architektenbüros oder Copyshops. Visionäre Lösung Leistungsfähigkeit, verbunden mit qualitativ hochwertiger Verarbeitung ist aber nur eines der Erfolgsrezepte von Image Access. Mindestens genauso wichtig ist die barrierefreie „Accessability“, zu der das Unternehmen schon geradezu buchstäblich verpflichtet ist. Im Jahr 2001, als noch keinem der Begriff „Internet der Dinge“ geläufig war, erkannte man in der Wuppertaler Hightech-Schmiede das Problem proprietärer gerätespezifischer Schnittstelbit_


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