PDF-Formate

BIT 06-2014

Kundenkommunikation von morgen PDF/UA ist eine Schlüsseltechnologie Branchen mit intensiver dokumentenbasierter Kundenkommunikation wie Finanzdienstleister, Versicherungen, Energiedienstleister etc. vollziehen derzeit einen tiefgreifenden Wandel in ihren Kommunikationsprozessen. Die emanzipierte, mobile und bestens vernetzte Klientel von morgen fordert eine anspruchsvolle, individuelle Kundenansprache auf unterschied - lichen Kanälen. Etwa Kurznachrichten per SMS, digitalen Dokumentenaustausch über ein sicheres Mail-Verfahren oder die Ablage und Bearbeitung von Schriftstücken im Unternehmensportal in der Cloud. Für die benutzerfreundliche Rezeption auf mobilen Endgeräten müssen sich Texte passend zur jeweiligen Bildschirm- und Zeichengröße dynamisch formatieren und anzeigen lassen (word wrap bzw. dynamic reflow). Und im Zuge der Inklusion sollen auch Menschen mit Behinderung daran teilhaben, etwa mithilfe assistiver Techniken wie z.B. Screenreadern. PDF/UA – getagged und barrierefrei Um diese neue Generation dynamischer und barrierefreier Business-Dokumente kunden - individuell und in beliebigem Volumen erzeugen zu können, richten zukunftsorientierte Unternehmen derzeit ihre Kom - munikationsprozesse neu aus. Dabei spielt das PDF-Format eine zentrale Rolle, insbesondere PDF/UA als international zertifiziertes, validierbares Format seit 2012 für „Universal Accessibility“. Bereits sehr früh initiierten AIIM und Adobe Systems das PDF/UA-Projekt, um klare technische Vorgaben dafür zu ent - wickeln, wie barrierefreie PDFs, PDF-Programme und Bedienungshilfen (wie Screenreader) beschaffen sein sollten. Seit jeher verbindet man PDF mit Portabilität und Verlässlichkeit für elektronische Dokumente. PDF/UA erweitert diese Konzepte auf alle Anwender, einschließlich Personen mit Behinderungen, aber auch auf Anwendungen, die PDF-Inhalte intelligent weiter- und wiederverwenden. Denn es schafft nicht nur barrierefreien Dokumentenzugang, sondern liefert auch die für die Dokumente der neuen Generation benötigten „Tags“ mit allen wichtigen Metadaten. Mit diesen Informationen können Screenreader ebenso wie Smartphones mehrspaltigen Text, Tabellen, Grafiken etc. korrekt darstellen. Auf die Prozesse kommt es an Die „Serie M/“ von Kühn & Weyh ist eines der ersten Textund Output-Management-Sys- te me am Markt, mit dem sich va lides PDF/UA erzeugen lässt – neben Formaten wie HTML, AFP, PCL, PDF/A, Postscript, XML und anderen. Die Duff Johnson ist Executive Director Die PDF Association hat mit Duff Johnson ihren ersten Executive Director. Er gehört mit 18 Jahren Erfahrung zu den anerkannten Experten im PDF-Markt. 2010 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der PDF Association gewählt. Zusätzlich ist er Vorsitzender im Normenausschuss der AIIM und einer von zwei Projektleitern für die ISO-32000-Norm, der international standardisierten Spezi - fikation für PDF. „Seit es die PDF-Technologie gibt, gehört Duff Johnson zu deren kompetentesten und engagiertesten Verfechtern“, sagt Olaf Drümmer, Vorstandsvorsitzender der PDF Association. „Der Vorstand ist davon überzeugt, dass er als Executive Director unsere Aktivitäten zur weiteren Etablierung der PDF-Standards massiv vorantreiben wird.“ Klaus Ganter, Geschäftsführer Kühn & Weyh Software GmbH: „Wenn es darum geht, möglichst viele Menschen an den Vor - zügen moderner digitaler Kommunikation zu beteiligen, dann ist PDF eine Schlüsseltechnologie.“ Meta daten zu Dokumentenstruktur, Absätzen, Überschriften etc. verankert das System automatisch im Dokument. Metadaten, die nur der Mensch definieren kann, wie etwa eine treffende Inhaltsangabe oder die Beschreibung einer Grafik, lassen sich im Rahmen des Dokumenten und Vorlagendesigns hinterlegen. Dies erweist sich auch als das einzig praktikable Verfahren, weil eine nachträgliche Auszeichnung fertiger Dokumente vielfach gar nicht möglich ist bzw. so viel Aufwand erfordert, dass sie sich für Business Dokumente in großem Umfang praktisch verbietet. Vorausschauende Unternehmen haben das Potenzial dieses Auszeichnungsverfahrens erkannt und sind dabei, es in ihre Dokumentenprozesse zu integrieren. So schaffen sie die Grundlagen für mobile Dokumente der neuen Generation und setzen sich mit barrierefreien PDF/UA-Dokumenten positiv von ihren Marktbegleitern ab. Neue Mitglieder Die CIB AG, Deutschland, Debenu, Australien, Includoc, Dänemark und Qoppa Software, LLC, USA sind neue Mitglieder der PDF Association. Darüber hinaus kooperiert der Verband nun mit TAGA in Italien. PDF Association Kontakt: PDF Association, Thomas Zellmann, Telefon: +49 30/394050-0, E-Mail: info@pdfa.org, www.pdfa.org Die PDF Association informiert Die Informationen die ser Seite entstehen in redaktioneller Verantwortung der PDF Association. BIT 6–2014 | 43


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