Elektronische Rechnung

BIT 06-2014

Geschäftsprozesse Elektronische Rechnung Christian Scherf, Geschäftsführer der Opus Capita GmbH: „Den Einfluss der von Billentis benannten Impuls - geber können wir aus 30 Jahren eigener Erfahrung als Spezialist in der Automatisierung von Finanztrans - aktionsprozessen bestätigen.“ 36 | BIT 6–2014 Weltweite Marktstudie zum E-Invoicing veröffentlicht Enormes Einsparpotenzial Anstoß vom Staat – ZUGFeRD in Deutschland „Den Einfluss der von Billentis benannten Impulsgeber können wir aus 30 Jahren eigener Erfahrung als Spezialist in der Automatisierung von Finanz- Transaktionsprozessen bestätigen“, ergänzt Scherf. Das zeige das Beispiel öffentlicher Sektor: Die Studie stuft besonders viele Länder des Ostseeraumes E-Invoicing liegt weltweit im Trend. Das ist ein Ergebnis der Mitte Oktober veröffentlichten globalen Marktstudie „E-Rechnung 2014“ des Schweizer Branchenexperten Billentis, die Opus Capita als ein Partner unterstützt hat. Die Analysten kalkulieren, dass weltweit jährlich rund 500 Milliarden Rechnungen anfallen. Dabei liegt der Anteil elektronischer Rechnungsvorgänge global derzeit noch unter 8 Prozent. In Europa werden im öffentlichen Sektor und zwischen Unternehmen bereits knapp ein Viertel der Rechnungsvorgänge elektronisch abge - wickelt, in Deutschland 27 Prozent. Und die Tendenz ist steigend: Billentis sagt für dieses Segment im europäischen Zahlungsverkehr ein jähr - liches Wachstum von 22 Prozent voraus. „Die Wachstumsrate überrascht uns nicht. Das große Einsparpotenzial lässt mittelfristig eine noch stärkere Steigerung erwarten“, sagt Christian Scherf, Geschäftsführer der Opus Capita GmbH. Billentis beziffert die mögliche Kostensenkung durch elektronische und automatisierte Rechnungsver - arbeitung auf 60 bis 80 Prozent. Die Analysten haben drei große potenzielle Impulsgeber für den Trend zum E-Invoicing identifiziert: Erstens die öffentliche Hand als bedeutender Handelspartner, zweitens kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die durch E-Invoicing mit vorreitenden Konzernen Schritt halten wollen, und drittens die Dienstleister, welche immer leistungsfähigere Lösungen auch für spezifische Zielgruppen wie die vorgenannten KMU anbieten. Die Marktreife für elektronische Rechnungen variiert stark zwischen den verschiedenen Kontinenten einerseits und zwischen den einzelnen Ländern andererseits.


BIT 06-2014
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