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BIT 06-2014

BIT 6–2014 | 31 Responsive Mobility-Konzepte im CRM „Mobil ist tot!“ „Mobil ist tot“ – diese Aussage hätte wohl nicht von ungewöhnlicherer Seite kommen können. Matias Duarte, seines Zeichens Android-Designchef, meint damit natürlich nicht das Aussterben von Tablets und Smartphones, sondern das Konzept „Mobil“ im Bereich des Webdesigns. Wie Business- Applikationen von einem neuen und einheitlichen Designansatz profitieren können, erläutert Patrick Weilch, CEO Global Concepts & CEO der FWI Gruppe. Die Denkweise, für mobile Plattformen unterschiedliche Websites zu entwickeln, war in den letzten Jahren durchaus richtig, da sich mobile Endgeräte deutlich in ihrer Funktionalität von Laptops und Desktops unterschieden haben. Mit dem laufenden technischen Fortschritt ist dieses Prinzip jedoch nicht mehr gültig. Zukünftig soll ein für alle Plattformen und Bildschirmgrößen gültiges Designkonzept und User- Experience entwickelt werden. Doch was bedeuten diese Aussagen für die User und Hersteller von Business-Applikationen, wie z. B. von CRM-Systemen, die gerade den Bereich Mobility als starken Wachstumsmarkt sehen? Mobiles CRM CRM-Systeme sind heute Standard in Unternehmen. Und auch der Einsatz von mobilem CRM ist mittlerweile eine notwendige Voraussetzung, um die Ansprüche von Kunden sowie von Vertriebs- und Service-Mitarbeitern zu erfüllen und so zukunftsfähig zu bleiben. Denn mittels mobiler Anwen - dungen kann das Zusammenspiel von Außendienst (Sales und Service) und Innendienst (Sales, Marketing und Service) effektiv gestaltet werden. Jedoch tauchen beim mobilen CRM sofort zwei Probleme auf: Abb.: Dan Race, Fotolia 1. Die Standardversion des CRM-Systems ist zu sehr mit Funktionalität überfrachtet und macht eine mobile Verwendung damit fast unmöglich und 2. mobile Clients sind funktional meistens stark eingeschränkt und bedingen daher, dass viele Tätigkeiten erst recht wieder mit Desktop- und Laptop-Versionen erledigt werden müssen. Hinzu kommt, dass mobile Anwendungen häufig nicht zu den Anforderungen der jeweiligen Nutzergruppen passen. Erwartet wird neben der Möglichkeit, Daten zu analysieren und das CRM offline zu nutzen, vor allem eine umfassende Unterstützung bei operativen Prozessen und eine leichte Bedienbarkeit. Enttäuschte Ansprüche Diese Ansprüche an die CRM-Anwendung werden mitunter enttäuscht. Darunter leidet die Nutzerakzeptanz erheblich und die eigentlich zur Unterstützung gedachte Technologie wird nur mit Widerwillen genutzt. Da Mischversionen wie Full- Clients mit Offline-Fähigkeit meistens an ihrer technischen Komplexität und Fehleranfälligkeit scheitern, bleibt nur eins: Business-Applikationen müssen responsiv, d. h. mit einem plattformübergreifenden Designkonzept entwickelt werden, das es dem User erlaubt, die gleichen Funktionen mit unterschiedlichen Geräten auszuführen. Dass dies durchaus funktionieren kann, zeigt Microsoft in guten An sät - zen bei seiner Lösung Dynamics CRM 2013. Dynamische Konzepte Nur solch dynamische Konzepte sind zeitgemäß. Sie bescheren Unternehmen eine verbesserte Effizienz der Geschäftsprozesse, gewährleisten eine 360°-Sicht auf den Kunden und erfüllen die Anforderungen der User. Kurz: responsive Mobility-Konzepte sind für alle Seiten die effizienteste Art, die unterschiedlichen Anforderungen an ein gesamtes CRM-System zu bündeln. Mit einer deviceunabhängigen Plattform fällt der Programmierungsaufwand für Apps weitestgehend weg, da lediglich eine Version für alle Endgeräte und Betriebssysteme bereitgestellt und auch nur eine Version regelmäßig gewartet bzw. aktualisiert werden muss. Mobile ist tot – zumindest im Sinne von nicht responsiven, mobilen Konzepten. (www.global-concepts.de) Patrick Weilch, CEO Global Concepts & CEO FWI Gruppe: „Responsive Mobility-Konzepte sind für alle Seiten die effizienteste Art, die unterschiedlichen Anforderungen an ein gesamtes CRM-System zu bündeln.“ Für Lust statt Frust beim mobilen CRM sorgen responsive Mobility-Konzepte.


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