Mobiles Arbeiten/Cloud-Lösungen

BIT 06-2014

Geschäftsprozesse Mobiles Arbeiten /Cloud-Lösungen 26 | BIT 6–2014 BCT: Modernes Arbeiten in der Cloud Bedarfsplanung notwendig Cloud-Computing ist derzeit einer der großen Trends innerhalb der Unternehmens-IT. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Bezeichnung und welche Aspekte müssen Unternehmen beachten, wenn sie die Cloud in ihre Arbeitsprozesse integrieren wollen? Rob Soree, Manager Cloud-Computing & Operations bei BCT, hat die Antworten darauf. Was die einen längst als bedeutsame Innovation verstehen, ist für die anderen noch ein Mysterium am IT-Himmel: Cloud-Computing. Gemeint ist die webbasierte Auslagerung firmeninterner Daten auf den externen Server eines Rechenzentrums. Dabei entscheidet das Unternehmen zuvor, ob es lediglich die Hardware der Cloud mietet und die eigentliche Administration über die eigene IT-Abteilung läuft (Infrastructure as a Service und Platform as a Service) oder die Software vollständig extern verwaltet wird (Software as a Service). Beide Modelle ermöglichen es, über den Webbrowser personen-, ortsund zeitunabhängig auf gespeicherte Dokumente oder Akten zugreifen zu können, um Geschäftsprozesse ressourcenorientiert zu optimieren. Bereits ab einer Unternehmensgröße von fünf Mitarbeitern kann eine Cloud-Lösung sinnvoll sein. Gerade bei dokumentintensiven oder dokumentrelevanten Prozessen wird so die vorhandene IT-Struktur für einen dynamischeren Ablauf aufgebrochen. Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Behörden, die sich derzeit noch mit den Vor- und Nachteilen des Arbeitens in der Cloud auseinandersetzen, sollten sich im Vorfeld auf jeden Fall ausführlich mit den Nutzungsanforderungen, dem Thema Datensicherheit sowie der Skalierbarkeit von Kosten und Zeit auseinandersetzen. 1. Die Cloud effektiv in Prozesse integrieren Um die internen Prozesse effektiv und langfristig über die Cloud laufen zu lassen, muss diese auf die spezifischen Nutzungsanforderungen des Unternehmens ausgerichtet sein. Konkret: Es bedarf einer idealen Implementierung des Systems in die täglichen Workflows der Anwender, um Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Neben dem bereits vorhandenen Netzwerk gibt es die Möglichkeit, Daten auf dem externen Server eines Rechenzentrums auszulagern oder eine hybride Lösung zu nutzen, die beide Server Leistungen kombiniert. Welche Form der Cloud für ein Unternehmen geeignet ist, ist allerdings immer individuell zu bewerten. Dabei müssen auch zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen kalkuliert werden. Eine genaue Bedarfsplanung ist somit Voraussetzung. Neben der eigentlichen Anwendung sollten bei einem persönlichen Beratungsgespräch auch die Faktoren Datensicherheit, Wartung und Nutzen- Kosten-Relation geklärt werden. Wichtig: Beraten werden heißt nicht, sich überreden zu lassen. Die digitale Verwaltung der Unternehmensdaten in die Hände eines Cloud-Anbieters zu legen, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen. Daher sollte man sich für erfahrene Spezialisten entscheiden. 2. Sicherheitsstandards beim Datentransfer Beim Arbeiten in der Cloud spielt das Thema Datensicherheit eine wichtige Rolle. Gerade wenn man – z. B. bei Behörden, Versicherungen oder Anwälten – mit personenbezogenen, sensiblen Daten arbeitet. Cloud-Provider Rob Soree, Manager Cloud- Computing & Operations bei BCT: „Cloud-Computing ist ein sicherer, skalierbarer und dynamischer Service, um firmen - interne Dokumen - te, Akten und Daten auf den Servern eines externen Rechenzentrums auszu - lagern.“ Cloud-Computing ist ein wesentlicher Baustein, mit dem Unternehmen auf die Veränderungen vorhandener Arbeitsstrukturen reagieren können. Abb.: Alexander Kirch, Shutterstock


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