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BIT 06-2014

Geschäftsprozesse 20 | BIT 6–2014 Messen „d!conomy“ wird das Topthema der CeBIT 2015 Digital meets Economy Unter dem Topthema d!conomy beschäftigt sich die CeBIT 2015 mit der allgegenwärtigen Digitalisierung, die das berufliche und gesellschaftliche Umfeld immer stärker prägt: Big Data, Cloud-Computing, Mobile sowie Social und Security greifen immer mehr ineinander und wirken gleichermaßen auf Wirtschaft und Gesellschaft ein. Der rasante und umfassende Einzug der IT in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die damit verbundene Rolle der IT als wesentlicher Treiber von Innovationen werden auf der CeBIT 2015 im Mittelpunkt stehen. „Die IT-Industrie und wir als Veranstalter stellen die CeBIT 2015 unter das Topthema d!conomy“, sagt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. „Die allgegenwärtige Digitalisierung prägt das berufliche und gesellschaftliche Umfeld immer umfassender. Die IT ermöglicht eine grundlegende Veränderung bestehender Geschäftsmodelle bei gleichzeitigem Entstehen völlig neuer Business-Modelle. Die IT ist heute in der Lage, mit großer Dynamik ganze Branchen umzuwälzen. d!conomy trägt dieser Entwicklung Rechnung.“ Das Kunstwort d!conomy ist ein Kompositum aus digital und economy. Das Ausrufezeichen soll dabei den auffordernden Charakter von „digital“ verdeutlichen. Digitale Ära der Industrie Frese ist der Ansicht, dass sich die großen Trend-Technologien der ITBranche aus den vergangenen Jahren – Big Data, Cloud-Computing, Mobile, Social und Security – nach einer schnellen Fortentwicklung nun miteinander verzahnen und auf Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen einwirken. „In der Kombination steckt die Kraft grundlegender Innovationen, so dass bereits vom Beginn einer neuen – der digitalen – Ära der Industrie die Rede ist“, betont der Messechef. Zudem habe die Bundesregierung mit der Vorlage ihrer digitalen Agenda das Thema auf die politische Tagesordnung gebracht. Große Chancen In allen Wirtschaftszweigen ist aktuell erkennbar, dass digitale Technologien immer stärker die Entwicklung von Geschäftsmodellen, Fertigungsprozessen und Produkten treiben. „Die umfassende Digitalisierung birgt für Unternehmen und öffentliche Verwaltung große Chancen. Mit den entsprechenden Weichenstellungen und Investitionen können sich kleine Unternehmen, Mittelständler und auch weltumspannende Konzerne entscheidende Vorteile im internationalen Wettbewerb sichern“, betont Frese. Gleichzeitig gelte es bei einer immer schnelleren digitalen Transformation, das Schritthalten der menschlichen Anwender sowie Sicherheitsaspekte im Umgang mit Daten und Systemen zu thematisieren. Unter dem Topthema d!conomy werden die Aussteller der CeBIT im kommenden Jahr einen Überblick über entsprechende Lösungen und Geschäftsmodelle präsentieren. „Die Digitalisierung führt in der gesamten Wirtschaft zu epochalen Veränderungen“, so Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Alte Geschäftsmodelle, bewährte Berufsbilder und lieb gewonnene Gewohnheiten werden durch neue ergänzt und oft auch ersetzt. Diese Umbrüche müssen wir aktiv gestalten, um die Chancen dieser Entwicklung zu nutzen.“ So leisten digitale Technologien einen Beitrag zu einer besseren medizinischen Versorgung, zur Bewältigung der Energiewende oder zu neuen Formen der Mobilität. „Die Digitalisierung erfasst mit hoher Geschwindigkeit den Kern unserer Volkswirtschaft: die Industrie. Die starken deutschen Unternehmen müssen sich an die Spitze dieser Entwicklung setzen“, sagt Kempf. Das Thema werde sich in konkreten Anwendungen und Produkten auf den Ständen der Aussteller wiederfinden. Ebenso werde d!conomy das prägende Thema der CeBIT Global Con - ferences werden, zu denen mehr als 100 hochrangige Sprecher aus aller Welt erwartet werden. Die CeBIT 2015 öffnet am 16. März ihre Tore für Besucher aus aller Welt. Sie dauert fünf Tage bis zum 20. März. (www.cebit.de) Mit d!conomy soll vom 16. bis 20. März 2015 auf der CeBIT der rasante digitale Wandel greifbar und erlebbar werden.


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