Page 17

BIT 06-2014

BIT 6–2014 | 17 same Weise vermittelt. Ricoh kann diese Inhalte den individuellen Anforderungen der Bildungseinrichtung anpassen. Zone 4 zeigt zwei Extreme der visuellen Kommunikation. Über die Multiprojektion werden Unterrichtsinhalte auf einer übergroßen Projektionsfläche angezeigt. Mit der stoß- und wasserfesten Outdoor-Kamera von Ricoh können dagegen mikroskopisch kleine Gegenstände festgehalten und betrachtet werden. In Zone 5 sehen Bildungseinrichtungen, wie sie ihre bestehende Ausstattung mit wenig Aufwand zu interaktiven Lehrmitteln umgestalten. Die Projektoren von Ricoh können sich beispielsweise der Projektionsfläche anpassen. So ist es möglich, selbst auf schwarzen oder grünen Kreidetafeln ein hochwertiges Bild zu projizieren. Dieses Bild lässt sich dann mit Kreide abmalen, durch handschriftliche Einträge ergänzen und in Verbindung mit Videoprojektion sogar zum Leben erwecken. Zone 6 ist mit einem interaktiven Whiteboard mit Projektor sowie Tablet-PCs und Notebooks ausgestattet. Auch hier arbeiten die Schüler aktiv mit: Am Whiteboard ziehen sie beispielsweise Textfelder in Lückentexte oder tragen Zahlen in Rechenfelder ein. Nach getaner Arbeit können die Schüler in Zone 7 ihre Ergebnisse an einem Multifunktionssystem oder Geljet von Ricoh ausdrucken. Dank Mobile Printing Software ist der Druck direkt vom Tablet-PC ebenfalls möglich. Gezielte Unterstützung der Lernaktivitäten Der Interactive Classroom von Ricoh und Acer ist angelehnt an das Konzept „Future Classroom Lab“ des European Schoolnet, einem Netzwerk aus 31 europäischen Bildungsministerien. Das Future Classroom Lab wurde ins Leben gerufen, um eine neue, ganzheitliche Lehr- und Lernerfahrung zu realisieren. Vorgesehen sind dabei insgesamt sieben „Learning Zones“, die bestimmte Lernaktivitäten fördern. Diese Learning Zones finden sich – in unterschiedlichen Kombinationen und Ausprägungen – auch in den Zonen des Interactive Classroom wieder. Der Bereich „Investigate“ dient der Recherche und Forschung. „Create“ gibt den Nutzern Freiraum und Möglichkeiten ihre eigenen Arbeiten zu planen, zu designen und zu produzieren. Für Präsentationen eignet sich der Bereich „Present“, während „Interact“ Technologien für eine interaktive Zusammenarbeit bereithält. Der Bereich „Exchange“ fördert Gruppenarbeit und stärkt dadurch die Teambildung. Eigenständiges, informelles Lernen ermöglicht der Bereich „Develop“. Digitale Reife im Bildungswesen Der Interactive Classroom gibt Bildungseinrichtungen eine neue Möglichkeit, ihre Vorstellungen vom digitalen Lernen und Lehren in die Tat umzusetzen. Eine aktuelle von Coleman Parkes durchgeführte Studie zeigt, dass das Interesse an digitalen Technologien im Bildungswesen besonders hoch ist. 80 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, digitale Reife als Schlüsselfaktor zu betrachten. Digitale Reife steht dabei für den optimalen Einsatz von Technologien, um bestmögliche Lehr- und Lernergebnisse zu erzielen. Die Befragten zeigen aber auch Herausforderungen auf. So gaben 48 Prozent der Teilnehmer Budget-Restriktionen als größte Hürde auf dem Weg zu digitaler Reife an. Finanzierung durch Pay Per Seat 4 Schools Um die Arbeit mit den Interactive Classroom auch für Institutionen mit begrenzten Budgets möglich zu machen, hat Ricoh das Konzept Pay Per Seat 4 Schools entworfen. Dieses modular aufgebaute Konzept ermöglicht es Schulen auf Wunsch auch einzelne Klassenzimmer nacheinander mit digitalem Equipment auszurüsten. Neben digitaler Projektionstechnik für die Klassenräume können zudem die Verwaltung, die Lehrer, das mobile Klassenzimmer, aber auch jeder einzelne Schüler kosteneffizient mit IT ausgestattet werden. So wird die digitale Schule Realität. Das Service-Angebot wird dabei an die Bedürfnisse der Bildungseinrichtung angepasst, bis hin zur kompletten Übernahme der IT-Infrastruktur. (www.ricoh.de) In seinen sieben Zonen vereint der Interactive Classroom eine große Auswahl an Technologien für den Bildungsbereich.


BIT 06-2014
To see the actual publication please follow the link above