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BIT 06-2014

Geschäftsprozesse 16 | BIT 6–2014 Office-Systeme Ricoh und Acer realisieren das interaktive Klassenzimmer von morgen Digitaler Unterricht Digitale Technologien halten immer stärker Einzug in den Bildungssektor: Klassenzimmer werden mit Whiteboards statt Tafeln ausgestattet, Notebook-Klassen sind an immer mehr Schulen aktiv, Tablets ersetzen Schulbücher und grafische Taschenrechner. Um die Institutionen im Bildungssektor bei der Digitalisierung zu unterstützen, haben Ricoh und Acer mit dem „Interactive Classroom“ eine Modelllösung für digitalen Unterricht entwickelt. Das interaktive Klassenzimmer wurde am 13. November 2014 am Hauptsitz von Ricoh in Hannover eröffnet und zeigt in verschiedenen Zonen, wie moderner Unterricht mit Whiteboards, Videokonferenzsystemen, Notebooks und Tablet-PCs aussehen kann. „Unser Interactive Classroom zeigt auf, wie Lehr- und Lernräume neu gestaltet werden können, um sich wandelnde Unterrichtsstile und -methoden zu unterstützen“, erklärt Uwe Jungk, Chief Executive Officer und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland. „Der Interactive Classroom soll Politiker, Lehrer, Forscher und Hersteller zum Meinungsaustausch über Bildungsreformen und die Rolle der Technologie im Bildungswesen motivieren“, so Wilfried Thom, Region Manager Central Europe bei Acer. Sieben Zonen für digitales Lernen Aufgeteilt in sieben Zonen hält der Raum für jede Aufgabe die richtige Hard- und Software bereit und vereint eine große Auswahl an Technologien für den Bildungsbereich in einem Raum. Zone 1 bietet Schülern mit einem Interactive Whiteboard von Ricoh sowie Tablet-PCs und Notebooks von Acer verschiedenste Tools für die Arbeit an eigenen oder gemeinsamen Projekten. Dort haben sie außerdem Zugriff auf den Schul-Server und somit auf alle Dokumente in ihrem privaten Ordner oder im Klassenordner. Das Videokonferenzsystem P3500 von Ricoh ermöglicht audiovisuelle Kommunikation über Grenzen hinweg – beispielsweise mit Schülern von Partnerschulen im Ausland. Auch der Fremdsprachenunterricht könnte so gelegentlich von Lehrern einer Partnerschule übernommen werden. Die Schüler würden dadurch von dem Wissen von Muttersprachlern profitieren. Für den klassischen Frontalunterricht empfiehlt sich die mit einem Whiteboard und einem interaktiven Projektor von Ricoh sowie Notebooks und Tablets von Acer ausgestattete Zone 2. Über den Classroom Manager hat der Lehrer dabei stets die Kontrolle über die Rechner der Schüler und sichert so ihre Aufmerksamkeit. Mit dem Tablet-Tisch von Ricoh stehen jederzeit Acer Tablets für den Unterricht zur Verfügung. Bei Bedarf können diese aber auch in entsprechenden Fächern hinterlegt werden. Ein optionaler zentraler Touch-Rechner unterstützt das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten. In Zone 3 präsentiert der Lehrer Unterrichtsinhalte am Learning Table und bezieht die Schüler aktiv ein. Darüber hinaus eignet sich diese Zone für diverse Gruppenarbeiten. Gemeinsam betrachten die Schüler Bild- und Video- Material oder nehmen an interaktiven Lernspielen teil. So werden die Unterrichtsinhalte auf einfache aber einpräg- Der Interactive Classroom zeigt auf, wie Lehr- und Lernräume neu gestaltet werden können, um sich wandelnde Unterrichtsstile und -methoden zu unterstützen.


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