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BIT 05-2014

Kopieren ist gleich Scannen plus Ausdrucken, so lautet die Gleichung des Kopier-Service-Betreibers Bibliocopy. BIT 5–2014 | 71 dem zeta-Bedienkonzept. Der rechts am Gerät angebrachte Touchscreen lässt sich intuitiv bedienen. Der 12 Zoll große Touch screen bietet zudem eine Voransicht des Scans. In Kombination mit der automatischen Formaterkennung ge hören Fehlkopien damit der Vergangenheit an. Die integrierte Perfect-Book-Software liefert ein optimiertes Bildergebnis gleich beim ersten Scan. So werden Stauchungen im Buchfalz entzerrt und die Software dreht schief aufgelegte Dokumente automatisch ins Hochformat. Mit seinem kompakten und schicken Design passt er auch optisch zum eleganten Äußeren der neuen Lesesäle. Pünktlich zur Eröffnung der neuen Lesesäle am 21. März 2013 startete das Kopierzentrum im Haus Unter den Linden. Im Herbst nahm dann auch die Kopierstelle im Haus am Potsdamer Platz mit den neuen Geräten ihren Betrieb auf. Umfangreiche digitale Angebote Insgesamt stehen den Bibliotheks - nutzern an beiden Standorten 16 zeta- Aufsichts-Scanner von Zeutschel zur Verfügung. Die Mehrheit der Geräte ist mit Schwarzweiß-Druckern direkt verbunden, so dass sich dort Print- Kopien erstellen lassen. Alle Aufsichts- Scanner besitzen zudem einen Steckplatz für USB-Sticks und ein Abrechnungs Terminal. Für die rein elektronische Kopie – egal ob in Schwarzweiß, Graustufen oder Farbe – werden 5 Cent berechnet, dabei sind Auflösungen bis zu 300 dpi und unterschiedliche Ausgabeformate (PDF, Multipage PDF oder JPEG) möglich. Der Ausdruck der gescannten Seite schlägt mit 8 Cent pro DIN-A4-Seite zu Buche. Ein spezielles Kombi-Angebot für Scannen und Ausdrucken kostet 8 Cent pro Vorlagenseite. Die Bezahlung der Kopien erfolgt über den Bibliotheksausweis. Dieser lässt sich mit einem Kopierguthaben verknüpfen. Besonders gerne wird das Kombi-An - gebot aus Ausdruck und Speicherung auf USB-Stick wahrgenommen. Und auch über die Laufzeiten der Geräte äußert sich Jule Pomierski positiv: „Die Aufsichts-Scanner sind nahezu immer in Betriebsbereitschaft.“ Die Standardarbeiten für Wartung und Service führt das Bibliocopy-Team selbst durch. Dabei macht sich auch die gute Zusammenarbeit mit dem Zeutschel-Vertriebspartner, dem MIKCenter aus Berlin, bezahlt. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Paradigmenwechsel bei der Ausstattung von Bibliothekskopierzentren machbar und für alle Beteiligten – Bib liothek, Betreiber und Nutzer – nur Vorteile bringt“, erklärt Jule Pomierski abschließend. (www.zeutschel.de) Der Service-Gedanke wird bei Bibliocopy sehr groß geschrieben. Das Team leistet deshalb eine umfassende Beratung und Unterstützung bei der Bedienung und Einstellung der Geräte. „Vor allem helfen wir bei der Erstbenutzung und zeigen den Anwendern die vielfältigen Möglichkeiten der Aufsichts-Scanner“, erläutert Jule Pomierski. Paradigmenwechsel ist machbar Nach fast eineinhalb Jahren Betrieb zieht Bibliocopy ein positives Zwischen Fazit: „Viele, gerade der jüngeren Bibliotheksnutzer, haben das Angebot begeistert aufgenommen und sich gegenseitig in die Bedienung der Geräte eingewiesen“, so Harald Herbich. Teilweise galt es aber auch Berührungsängste abzubauen und Hemmschwellen zu überwinden. Dies betraf nach seinen Angaben vor allem Nutzer, die bisher nur herkömmliche Kopiergeräte gewohnt waren. „Aber die Vorteile haben am Ende alle überzeugt.“ Angetan sind die Anwender von der Ergebnissicherheit der Geräte. Fehlkopien konnten auf ein Minimum reduziert werden, das schont den Geldbeutel und entlastet die Umwelt. Die ausländischen Bibliotheksbesucher schätzen zudem die verschiedenen Sprachmenüs der Zeutschel-Aufsichts- Scanner, die eine Bedienung in zwölf Sprachen ermöglichen. Statistisch liegt der Anteil der elektronischen Kopien und der Print-Ausdrucke bei jeweils etwa 50 Prozent. Die neuen Kopiermöglichkeiten werden von den Bibliotheksbenutzern intensiv genutzt. Insgesamt 16 Aufsichts Scanner dienen im Haus Unter den Linden und am Potsdamer Platz als Kopierstationen – ausgegeben wird auf Druckern oder USB-Sticks.


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