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BIT 05-2014

Geschäftsprozesse 70 | BIT 5–2014 Scannen Neues Service-Konzept zum Scannen, Kopieren und Ausdrucken Zeitgemäß „kopieren“ Kopien ohne Kopierer anfertigen. Für Jule Pomierski und Harald Herbich von Bibliocopy ist dies eine Selbstverständlichkeit. Zusammen mit ihrem Team betreiben sie im Auftrag der Staatsbibliothek zu Berlin die beiden Kopierzentren im Haus Unter den Linden und im Haus am Potsdamer Platz. Dabei setzen sie auf ein neues, kundenorientiertes Service-Konzept, das ausschließlich moderne Buch-Scanner verwendet. Die Staatsbibliothek zu Berlin bietet mit ihren umfassenden und zum Teil einzigartigen Beständen einen wichtigen Lern- und Arbeitsort für die wissenschaftliche Forschung. Zu dem hohen Service-Anspruch der Bibliotheksverantwortlichen gehören neben der komfortablen Nutzung der Bestände und Online-Angeboten auch hochwertige Reproduktionsmöglichkeiten. Gefragt sind neben dem Bildergebnis vor allem eine einfache Handhabung und die elektronische Weiterverarbeitung, analysierte die Bibliocopy GmbH, die als Dienstleister für das Betreiberkonzept verantwortlich ist. Viele Bibliotheken orientieren sich in ihren Kopierzentren noch an Mischkonzepten. Neben herkömmlichen Kopiergeräten kommen Aufsichts-Scanner als Zusatzkomponente für Scan- und Kopierdienste zum Einsatz. Doch solange klassische Kopierer eingesetzt werden, bleiben die Nachteile weiter bestehen. Aufgrund der unterschiedlichen Formate der Vorlagen ist das Vervielfältigen oftmals mit komplizierten Änderungen der Einstellungen verbunden. Oft entspricht das Ergebnis nicht den Erwartungen, sei es aufgrund eines falsch erkannten Formats oder gestauchter Buchstaben im Buchfalz. Und schließlich stellen Kopier - geräte eine große Belastung für die Bibliotheksbestände dar. „Klassische Kopierer sind in Bibliotheken nicht mehr zeitgemäß. Buch- Scanner entsprechen sowohl den Anforderungen der Bestandserhaltung als auch den Kundenwünschen nach einer einfachen und qualitativ hochwertigen Kopie“, so die eindeutige Meinung von Jule Pomierski. Kopierzentren komplett umgestellt Als eine der ersten Bibliotheken in Deutschland vollzog die Staatsbibliothek zu Berlin deshalb einen Paradigmenwechsel bei der Ausstattung der Kopierzentren: „Keine herkömmlichen Kopierer mehr, sondern die konsequente Umstellung auf Aufsichts- Scanner“, lautete die Devise. Für diese klare Vorgabe entwickelte Bibliocopy ein aufeinander abgestimmtes Konzept zum Scannen, Kopieren und Ausdrucken, das umfangreiche digitale Dienstleistungen in Selbstbedienung und in Auftrag mit einem kompetenten Service verbindet. Herzstück der technischen Infrastruktur sind Zeutschel-Aufsichts- Scanner der Modellreihe zeta. „Wir haben verschiedene Scanner der vier großen Hersteller am Markt auf Herz und Nieren geprüft. Die wichtigsten Kriterien waren Bedienbarkeit, Schnelligkeit und Scan-Qualität“, berichtet Harald Herbich. Besonders angetan zeigte sich das Bibliocopy-Team von Buch-Scanner sind für die Staatsbibliothek zu Berlin die besseren Kopierer.


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