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BIT 05-2014

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management-Forum Output-Management Extended Einheitlichkeit, Einfachheit 100 | BIT 5–2014 und Wartbarkeit Dieter Schmidt, Vertriebsleiter bei Invaris, geht in seinem Vortrag auf die mobile Revolution im Output-Management ein. Dabei sieht er drei Anforderungen als besonders erfolgskritisch an. Die mobile Revolution, ausgelöst durch das Aufkommen von Smartphones, Tablets und den mobile Apps ist nun auch im Output-Management angekommen. Der Bedarf an mobilen Lösungen ist stark gestiegen und der Phantasie für mögliche mobile Anwendungsszenarien sind keine Grenzen gesetzt. In der Tat beschleunigen und vereinfachen mobile Lösungen die Arbeitsprozesse ganzer Berufsgruppen und machen diese zu einer schlagkräftigen „Mobile Workforce“. Angefangen bei den Außendienstmitarbeitern, den Gutachtern bis hin zu den Dieter Schmidt, Vertriebsleiter, Invaris Informationssysteme GmbH: „Der Bedarf an mobilen Lösungen ist stark gestiegen und der Phantasie für mögliche mobile Anwendungsszenarien sind keine Grenzen gesetzt.“ Servicemitarbeitern, die mit mobilen Lösungen ihre Verkaufsformulare, Prüfzertifikate oder Wartungsscheine jederzeit und überall ausfüllen und be - arbeiten können. Die ersten mobilen Lösungen der Generation 1.0 waren meist individuell programmierte Applikationen, Die unendliche Geschichte der Optimierung Produktion und Administration Druckinfrastruktur, Administration und Anbindung, Software, Workflow und Schnittstellen, IT-Infrastruktur und Geschäftsprozesse – das sind die typischen Optimierungsfelder, von denen Philipp Schröder von Konica Minolta in seinem Vortrag spricht. Welches Unternehmen strebt nicht nach dem Optimum? Da her ist „Optimierung“ ein Lieblingswort von Dienstleistern. Die Branche gliedert das Angebot in MPS, MDS und weitere Services. Aus Kundensicht sind die Unterschiede nicht immer klar. Sie fragen sich, welcher Ansatz die Effizienz speziell ihres Unternehmens tatsächlich verbessert und wo das größte Potenzial schlummert. Grundsätzlich sind Unternehmen in Prozessen organisiert. Die Erfahrung von Konica Minolta zeigt: Dort, wo Unternehmen ihren Output produzieren, werden die Prozesse seit jeher optimiert, denn die Effizienzsteigerung senkt messbar die Kosten – z. B. für die Produktherstellung. Der administrative Bereich dagegen kam erst später in den Fokus. Je höher der Optimierungsgrad im Produktionsbereich, desto stärker wächst der Bedarf in weiteren Feldern. Branchenübergreifend gibt es fünf typische Optimierungsfelder: erstens die Druckinfrastruktur, zweitens Administration und Anbindung, drittens Software, Workflow und Schnittstellen, viertens IT-Infrastruktur und fünftens die Geschäftsprozesse insgesamt. Unternehmen tendieren oft dazu, das Offensichtliche zuerst und das Komplizierte zuletzt anzugehen. Optimierte Einzelprozesse steigern aber nicht immer die Effizienz des Gesamtprozesses. Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat zunächst die Drucklandschaft konsolidiert. Dann wurde per DMS die Verfügbarkeit der digitalen Information gesteigert und dabei neue Server und Software beschafft. Danach sollen unternehmensweit die Geschäftsprozesse optimiert werden. Aber ist die IT-Struktur überhaupt für die neuen, weiter reichenden Anforderungen Philipp Schröder, Team & Marketing Manager Business Development, Konica Minolta Business Solutions Europe GmbH: „Die Erfahrung von Konica Minolta zeigt: Dort, wo Unternehmen ihren Output produzieren, werden die Prozesse seit jeher optimiert.“ aus allen Abteilungen geeignet? Der Vortrag zeigt, wie sich die „Output-Branche“ mit den Anforderungen der Unternehmen entwickelt und worauf es für Unternehmen bei Optimierungsaufgabe ankommt. Vortrag: 10. Oktober, 14 Uhr, Output-Management Forum, DMS Expo. die nur mit Fachkenntnissen zu pflegen waren. Die fehlende Integration in bestehende Output- Management-(OM)-Systeme machte ihre Wartung zudem aufwändig und teuer. Außerdem brauchten sie aufgrund fehlender Offlinefähigkeit eine permanente Netzwerksverbindung. Erst die Lösungen der Generation 2.0 werden aus unserer Sicht die in die mobilen Lösungen gesetzten Erwartungen erfüllen und für Unternehmen zum kritischen Wettbewerbsfaktor. Drei Anforderungen sehen wir dabei als besonders erfolgskritisch an: Einheitlichkeit, Einfachheit und Wartbarkeit. Einheitlichkeit der Technologie und der verwendeten Ressourcen wird durch die Integration der mobilen Lösung in das bestehende zentrale OM-System


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